Di., 11.06.2019

Nico Klinkhart holt in Gehlenbeck den Vogel mit dem 177. Schuss herunter Der Thron ist wieder besetzt

Marc Schrewe (links) und Kevin Siemonsmeier freuen sich mit dem neuen Gehlenbecker Schützenkönig Nico Klinkhart. Er beendet die Vakanz auf dem Gehlenbecker Thron. Kevin Siemonsmeier hatte am Pfingstwochenende selbst noch Grund zum Jubeln.

Marc Schrewe (links) und Kevin Siemonsmeier freuen sich mit dem neuen Gehlenbecker Schützenkönig Nico Klinkhart. Er beendet die Vakanz auf dem Gehlenbecker Thron. Kevin Siemonsmeier hatte am Pfingstwochenende selbst noch Grund zum Jubeln. Foto: Andreas Kokemoor

Von Andreas Kokemoor

Lübbecke (WB). Nico Klinkhart macht dem Schützenverein Gehlenbeck das größte Geburtstagsgeschenk. Im Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens hat Gehlenbeck mit ihm seit vielen Jahren wieder einen Schützenkönig. Es ist schon lange her, dass Gehlenbeck einen »Altkönig« hatte. 2013 war Dietmar Tempelmeier Kaiser von Gehlenbeck.

Jungkönig wurde in diesem Jahr Kevin Siemonsmeier. Die Kinderkönigin heißt Yve Lückl. Den Wiehengebirgspokal gewann Sören Arning mit Thomas Hucke und Ben White vom Schützenverein Nettelstedt.

90er-Jahre-Party zum 90.

Zwei Tage lang feierte der Schützenverein Gehlenbeck am Pfingstwochenende wieder sein Schützenfest. »Zum 90-Jährigen gab es eine 90er-Jahre-Party«, sagte Schriftführerin Miriam Klinkhart. Sie zog ein positives Fazit. »Wir hatten drei gut besuchte Adlerschießen und ein spannendes Kinderkönigschießen.« Diesbezüglich galt ihr Dank den beiden Adlerbauern Norbert Simons und Uwe Hoffmeier.

Auf dem Festplatz neben der Schützenhalle und vor dem Adlerstand war diesmal ein Festzelt aufgebaut. Dort feierten die Grünröcke mit der Dorfbevölkerung und den Gastvereinen: Abordnungen aus Fabbenstedt, Offelten, Frotheim, Nettelstedt, Eilhausen und der Kompanie Alt-Lübbecke des Bürgerschützen-Bataillons sowie des Schützenvereins Löhne 24 waren dabei. Für die musikalische Unterhaltung am Sonntag sorgten die Reineberger Musikanten.

Elf Thron-Anwärter

Vorsitzender Andreas Klinkhart war selbst überrascht, als sich am Sonntag elf Schützen meldeten, um um die Königswürde zu schießen. Marc Schrewe und Nico Klinkhart waren bis zum Schluss die Sturmschützen. Schließlich gelang es Nico Klinkhart, den hölzernen Vogel mit dem 177. Schuss von der Stange zu holen. Der 28-jährige Maschinenbau-Ingenieur war vor genau zehn Jahren Jungkönig und kennt sich somit als Würdenträger aus. Zu seiner Königin wählte er Sabrina Lange. Die Pflichten als Adjutanten werden Marc Schrewe und Joeran Siebeking erfüllen.

Der Adler der Jungschützen fiel ganz schnell. Schon mit dem 69. Schuss brachte Kevin Siemonsmeier den Adler zu Fall. Da er bereits 2015 Jungkönig gewesen ist, ist er für die Jungschützen sogar ihr Jungkaiser. Fünf weitere Sturmschützen schossen bis zuletzt um die Jungkönigswürde. Dies waren Torben Hövelmeier, Jan-Henrik Niemeier, Anna-Marie Cahrel, Leyla Siebeking und Timo Tempelmeier. Der Vorjahres-Jungschützenkönig hieß Joeran Siebeking. Als Jungkönigin sitzt Lena Quester neben der neuen Jungmajestät. Als seine Adjutanten wählte er Julia Rettig und Nico Nowak.

Wiehengebirgspokal begehrt

Zum dritten Mal in Folge wurde um einen Wiehengebirgskönig geschossen. An diesem Wettbewerb konnten alle Gruppen und Vereine sowie spontan gebildete Mannschaften mit jeweils drei Schützen teilnehmen. Auch wenn dieser Wettbewerb in den Vorjahren eine Art Ersatz für das »Altkönigsschießen« sein sollte und es in diesem Jahr wieder einen »richtigen« Regenten gab, wurde um den begehrten Pokal geschossen. Mit 23 Mannschaften konnte die Zahl der Anwärter wieder gesteigert werden.

Auch dieser Adler wurde arg gerupft. Soeren Arning holte den Greif mit dem 101. Schuss von der Stange. Er sicherte sich somit für die Jungschützen des Schützenvereins Concordia Husen Nettelstedt, zu der auch Thomas Hucke und Ben White gehörten, den Wanderpokal.

Kinderkönigin ist Yve Lückl

Zehn Jungen und Mädchen nahmen am Kinderkönigsschießen teil. Diese schossen mit Gummipfeilen auf Scheibe. Was nach einem Glückswettbewerb aussah, entschied Yve Lückl mit dem besten Ergebnis von vier Schüssen in die Mitte, also viermal Zehn für sich. Als ihre Adjutanten bestimmte Lennart Weick, der 3x10/9 und Giuliano Gambera (3x10/8) schoss. Jedes Kind erhielt eine Medaille.

Die Schießleitung hatten Marc Schrewe, Nico Klinkhart und Miriam Klinkhart.

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