Leon Schepermann und Ferry Crasemann sind neue Jungschützenkönige in Lübbecke – mit Video
Wiehengebirgsschützen feiern Doppelregentschaft

Lübbecke (WB). Crasemann, Crasemann und... Crasemann: Beim Kampf um die Königswürde des Jungschützenkönigs ist es zu einem Unikum im Lübbecker Bataillon gekommen. »Das riecht nach Schützenblut in der Familie«, sagt Klaus-Wilhelm von Behren, Erster Adjutant und Moderater des Jungschützenschießens beim 527. Schützenfest des Lübbecker Bürger Schützenbataillons von 1492.

Sonntag, 30.06.2019, 11:14 Uhr aktualisiert: 30.06.2019, 14:12 Uhr
Leon Schepermann (links) und Ferry Crasemann sind neue Jungschützenkönige in Lübbecke Foto: Louis Ruthe
Leon Schepermann (links) und Ferry Crasemann sind neue Jungschützenkönige in Lübbecke Foto: Louis Ruthe

Bei den ungeraden Hausnummern folgt Ferry Crasemann (16) auf drei Jahre Regentschaft seines Zwillingsbruders Julian Crasemann (16). Damit beerbt der 16-Jährige nicht nur seinen Zwillingsbruder als Jungschützenkönig sondern auch seinen Vater Reinhard Crasemann, der neben dem Königstitel der Jungschützen im Jahre 1977 zudem Kronprinz des Bataillons (1989) war.

»Ruf Mama an, Leon ist Jungschützenkönig«

Jungschützentag beim Lübbecker Schützenfest

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Bei den geraden Hausnummer setzte sich Leon Schepermann (15) mit einem satten Schuss in die Zwölf durch, ganz zur Freude seines Vaters Martin Schepermann. »Ruf Mama an, Leon ist Jungschützenkönig«, rief der Wiehengebirgsschütze wenige Minuten nach dem Ende des Schießens seiner Tochter zu.

»Ich wünsche den neuen Jungschützenkönigen eine schöne Regentschaft«, sagt Felix Janetzki (ehemaliger Jungschützenkönig, gerade Hausnummer). Er hat gegen 17 Uhr das Jungschützenschießen mit einem Schuss auf den Elfer-Ring eröffnet. Gleiches hat auch Julian Crasemann beim Schießen der Schützen mit ungeraden Hausnummer wenig später getan. Insgesamt kämpfen 34 Anwärter und die Königswürde der Jungschützen.

»Da zeigt sich unsere hervorragend Jugendarbeit«

Die beiden neuen Jungkönige des Lübbecker Bürger Schützenbataillons sind aus dem Zug der Wiehengebirgsschützen. »Da zeigt sich unsere hervorragend Jugendarbeit«, sagt Michael Neuwöhner, Hauptmann und einer der drei Kommandanten des Zuges der Wiehengebirgsschützen.

Für ihn komme es nicht von ungefähr, dass erneut ein Jungschützenkönig aus dem Zug der Wiehengebirgsschützen komme. »Die doppelte Regentschaft bedeutet, dass doppelt gefeiert werden muss«, sagt Neuwöhner. Regelmäßig würde sich der Zug treffen und mit den jungen Schützen Schießübungen vollziehen.

 

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