120 Demonstranten ziehen mit Transparenten durch die Innenstadt
Schweigemarsch zum ZOB

Lübbecke (WB/fn) Mit einem Schweigemarsch haben Mitglieder und Sympathisanten der Bürgerinitiative »pro ZOB« am Samstag ihr Anliegen zum Ausdruck gebracht, den Lübbecker Busbahnhof an Ort und Stelle zu belassen und nicht für ein Einkaufszentrum an den Niederwall zu verlegen.

Sonntag, 17.11.2019, 17:10 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 17:14 Uhr
Etwa 120 Demonstranten ziehen schweigend am Deerberg-Gebäude vorbei zum ZOB, um für dessen Erhalt zu werben. Foto: Friederike Niemeyer
Etwa 120 Demonstranten ziehen schweigend am Deerberg-Gebäude vorbei zum ZOB, um für dessen Erhalt zu werben. Foto: Friederike Niemeyer

Nach Polizeiangaben waren es 120 Teilnehmer, die vom Burgmannshof aus über Bäckerstraße, Lange Straße und Wallstraße zum ZOB zogen. Auf den Transparenten war unter anderem zu lesen »Sind wir Populisten? Nein. Ja, wir sind besorgte Bürger, die das Beste für Lübbecke wollen« oder »Spielen statt parken – keine neuen Dauerparkplätze an der Grundschule Im kleinen Feld«.

Zum Auftakt der Demonstration sagte Jonathan Sanke, es gebe jetzt zwar ein Alternativ-Konzept zum Westertor und einen Antrag auf eine Bürgerbefragung , doch es sei noch nicht klar, dass sich dies auch im Rat durchsetzen lasse. »Deshalb werden wir weiter dranbleiben und demonstrieren«, kündigte Sanke weitere Aktionen an.

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