Tjark Udo Karrasch spielt beim Weihnachtssingen in Lübbecke am 2. Advent
Musiker haben Hochsaison

Lübbecke (WB). In der Adventszeit sind Weihnachtslieder ein beliebter Begleiter, um sich auf das große Fest einzustimmen. Besonders viel zu tun ist dann vor allem für Musiker, die die Klassiker auf Weihnachtsmärkten, Adventsfeiern oder auch beim Weihnachtssingen von WESTFALEN-BLATT und Lübbecke Marketing spielen. Das geht auch Musiker Tjark Udo Karrasch so.

Freitag, 06.12.2019, 17:00 Uhr
Zur Adventszeit ist Musiker Tjark Udo Karrasch viel beschäftigt. Neben Auftritten auf Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern spielt er auch den E-Bass beim Weihnachtssingen des WESTFALEN-BLATTES und Lübbecke Marketing am 2. Advent. Foto: Freya Schlottmann
Zur Adventszeit ist Musiker Tjark Udo Karrasch viel beschäftigt. Neben Auftritten auf Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern spielt er auch den E-Bass beim Weihnachtssingen des WESTFALEN-BLATTES und Lübbecke Marketing am 2. Advent. Foto: Freya Schlottmann

Der 57-Jährige ist eigentlich Musiklehrer und Inhaber des Musikgeschäftes an der Niedernstraße in Lübbecke. Zum zweiten Mal ist Karrasch in diesem Jahr aber auch als E-Bass-Spieler in der Musikergruppe für das Weihnachtssingen am zweiten Advent in der Fußgängerzone dabei.

Obwohl die Adventstage bereits gut verplant seien, freue er sich bereits im Vorfeld darauf, erzählt Karrasch: „Das Weihnachtssingen ist mal etwas anderes, als nur gemeinsam in der Kirche zu singen. An den strahlenden Gesichtern der Teilnehmer hat man im vergangenen Jahr gesehen, dass es den Leuten gefallen hat“, sagt Karrasch. Auf die Frage von Kreiskantor Heinz-Hermann Grube, ob er auch in diesem Jahr wieder mitspielen wolle, sei dementsprechend auch sofort ein klares Ja von Karrasch gefallen.

Zum zweiten Mal dabei

Grube hatte Tjark Udo Karrasch im vergangenen Jahr erstmals für das Weihnachtssingen gewinnen können. Dadurch sei er in diesem Jahr bereits etwas vertrauter mit seinen Musikerkollegen beim gemeinsamen Spielen. „Wir treffen uns deshalb nur einmal vorher und proben die Tonart und das Tempo. Die Lieder, die gespielt werden, kennen wir alle ansonsten sehr gut“, sagt der Musiker.

Neben den Klassikern wie „Ihr Kinderlein kommet“, „Tochter Zion“ oder „Alle Jahre wieder“ soll es beim Weihnachtssingen dieses Mal aber auch eine Premiere geben: „Wir wollen den Weihnachtsschlager ‚Ram Tam Tam‘ von Hanne Haller spielen“, verrät Karrasch. Für die Besucher des Weihnachtssingens wird es Liederhefte geben, in denen alle Texte stehen. Treffen für das Weihnachtssingen ist um 12.30 Uhr auf dem Wappenplatz in der Langen Straße.

Sich dieses Event freizuhalten, sei für Tjark Udo Karrasch nicht unbedingt einfach gewesen, erzählt er. Etwa zehn Termine stünden für ihn neben seiner sonstigen sechs-Tage-Woche als Musiklehrer und dem Verkauf von Ins­trumenten in seinem Geschäft in der Adventszeit extra auf dem Programm. „Ich spiele seit 35 Jahren nämlich auch in der ‚X.O. Band‘ und trete damit auf zahlreichen Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern im Umkreis von 300 Kilometern auf“, sagt er. „Ich leite zudem beispielsweise seit zehn Jahren die Werkstattkapelle der Lebenshilfe, mit der wir auch auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Weihnachtskisten-Aktion der Tafel Lübbecker Land in der Stadthalle auftreten“, sagt der Lübbecker, der in Preußisch Oldendorf aufgewachsen ist.

Vater war Pastor

Und als Lehrer für Gitarre an der städtischen Musikschule Lübbecke sowie als Privatlehrer für Gitarre, Bass, Klavier, Keyboard und Schlagzeug in seinem Geschäft kommen dann auch noch die Auftritte seiner Schüler beim Weihnachtsmarkt hinzu. Dort spielt auch die Band der Stadtschule auf, die er leitet.

„Musiker haben zur Weihnachtszeit sehr viel zu tun“, sagt Karrasch. Und er spricht da aus viel Erfahrung, denn seit 21 Jahren arbeitet er als Lehrer an der Musikschule und betreibt seit zwölf Jahren sein Geschäft an der Niedernstraße. „Ich kenne das aber auch nicht anders. Mein Vater war Pastor und war zur Weihnachtszeit ebenfalls viel beschäftigt“, berichtet der 57-Jährige.

Trotz der vielen Termine sei die Vorfreude auf Weihnachten durch die zahlreichen Lieder und die dadurch hervorgerufene Stimmung immer vorhanden. Und beim Weihnachtssingen könne das mit anderen geteilt werden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7112614?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516047%2F
Gut gemeint ist nicht gut gemacht
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Foto: dpa
Nachrichten-Ticker