Do., 16.01.2020

Organisationsteam setzt beim 21. Freeway-Cup neues Catering-Konzept um Fußball, Spektakel und weniger Müll

Es geht um Müllvermeidung: Beim Freeway-Cup soll in diesem Jahr weitgehend auf Einweggeschirr und -besteck verzichtet werden. Das hat Auswirkungen auf die angebotenen Speisen.

Es geht um Müllvermeidung: Beim Freeway-Cup soll in diesem Jahr weitgehend auf Einweggeschirr und -besteck verzichtet werden. Das hat Auswirkungen auf die angebotenen Speisen. Foto: dpa

Von Jan Benedikt Meier

Lübbecke (WB). Wenn am Wochenende der 21. Freeway-Cup in der Kreissporthalle Lübbecke ausgespielt wird, treten die besten Fußball-Nachwuchstalente aus vier verschiedenen Regionen aus Deutschland an, um die inoffizielle U-16 Meisterschaft zu gewinnen. Auch neben dem Platz wird Spektakuläres geboten – das Rahmenprogramm hat es in sich. Außerdem will das Organisationsteam auch in Sachen Nachhaltigkeit ein Zeichen setzen.

Alles auf die Hand

Bei großen Veranstaltungen wird zumeist auch viel Müll produziert. So war es zuletzt auch beim Freeway-Cup. Doch das Organisationsteam hat daraus seine Schlüsse gezogen und will in diesem Jahr mit neuem Catering- Konzept die Abfallberge reduzieren. Da der meiste Müll bei Imbiss und Getränken produziert wird, ist das Konzept überarbeitet worden. Turnierdirektor Christian Spönemann fasst zusammen: „Alles auf die Serviette, alles auf die Hand: Das ist unser Motto.”

Das hat Auswirkungen auf das Speisenangebot, von dem vieles den Organisatoren als nicht mehr zeitgemäß erschien. Und so werden Bockwurst mit Kartoffelsalat und auch Torte ersetzt durch Brezel und Kuchen direkt in die Hand oder auf die Serviette. Plastikbesteck und Pappteller werden so überflüssig. „Das bewirkt schon was“, sagt Spönemann. „Im nächsten Schritt möchten wir gerne beim Kaffee auf Recyclingbecher umsteigen.“ Als kleiner Verein könne man aber nicht alles sofort umsetzen. „Deshalb haben wir die Recyclingbecher noch aufgeschoben“, sagt der Turnierdirektor.

Jeder einzelne soll mithelfen

Mit der Aktion sei ein erster, wichtiger Schritt für die Müllbekämpfung getan, doch der Appell geht auch an die Zuschauer. Jeder einzelne soll mithelfen, Müll zu vermeiden oder zumindest fachgerecht in die Mülleimer zu entsorgen. Spönemann rechnet mit einem guten Anklang: „Aus unserer Sicht nehmen wir den Gästen nichts weg, sondern setzen neue Impulse. Deshalb sind wir überzeugt, dass unsere Zuschauer Verständnis für die Neuerungen haben, denn neue Angebote plus Ressourcenschonung ist in der Summe ein dickes Plus.”

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