Sa., 18.01.2020

Weitere Verzögerungen an der Parkpalette in Lübbecke – Jetzt folgt Beschichtung Noch nicht befahrbar

Noch wird an der Parkpalette gearbeitet. Voraussichtlich Ende Februar werden alle Parkplätze dort auf dem Gelände unterhalb der Verwaltung nutzbar sein.

Noch wird an der Parkpalette gearbeitet. Voraussichtlich Ende Februar werden alle Parkplätze dort auf dem Gelände unterhalb der Verwaltung nutzbar sein. Foto: Friederike Niemeyer

Von Friederike Niemeyer

Lübbecke (WB). Wenn einmal der Wurm drin ist… Viele Lübbecker haben diesen Gedanken wohl schon seit geraumer Zeit, wenn sie die Weingartenstraße hinaufblicken, denn die Fertigstellung der Parkpalette hat sich immer wieder verzögert. Einen genauen Termin will die Verwaltung deshalb aktuell nicht äußern und in der nächsten Woche den Bauausschuss über die Entwicklung informieren.

Der für die Parkraumbewirtschaftung zuständige WBL-Geschäftsführer Dirk Raddy berichtet, dass aktuell die Beschichtung des oberen Parkdecks vorbereitet wird, die eigentlich im Dezember aufgebracht werden sollte. Es fehlen dann noch die seitlichen Verkleidungselemente, die aber gegebenenfalls auch angebracht werden können, wenn die Palette schon genutzt wird. Auch die für den westlichen Teil des Grundstücks geplanten Garagen für den städtischen Fuhrpark werden erst später fertiggestellt.

Bereits jetzt können die meisten nicht überdachten Parkplätze genutzt werden. Wie Dirk Raddy ankündigt, werden in Kürze die Parkscheinautomaten aufgestellt. 70 der 160 Stellplätze sollen für Kurzzeitparker verfügbar sein.

Unternehmen ausgelastet

Noch im vorigen Sommer, als die Stahlträger auf dem Hanggelände platziert wurden, hieß es, im Herbst solle die Parkpalette fertig sein. Doch ständig habe es Verzögerungen gegeben, weil die verschiedenen Gewerke nicht nahtlos weiterarbeiten konnten.

Und auch davor hatte es Probleme gegeben, ein passendes Unternehmen zu finden, das den Stahlbau übernimmt. „Wir mussten etwa ein halbes Jahr intensiv suchen“, sagt der WBL-Geschäftsführer. Denn für die Branchenriesen sei der Auftrag zu klein und für andere Unternehmen zu kompliziert: Das nach unten und zur Seite abfallende Gelände macht ganz individuelle Lösungen notwendig. Erschwerend kam die Auslastung der Unternehmen durch den Bauboom hinzu.

Nach dem Baubeginn am Weingarten Anfang 2018 hatte bereits im Frühjahr die unvorhersehbar schwierige Absicherung des Hangs zu Verzögerungen am Bau geführt. Mit 280.000 Euro wurden damals die zusätzlichen Kosten dafür beziffert. Die Verwaltung ging aber von einem Abschluss der Arbeiten Ende 2018 aus. Daraus wurde bekanntlich nichts.

Die gute Nachricht von Dirk Raddy zum Schluss: Der auf etwa 2,4 Millionen Euro festgelegt Kostenrahmen kann voraussichtlich eingehalten werden.

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