Bataillonskommando sieht keine Planungssicherheit
Bürgerschützen-Ball ist abgesagt

Lübbecke (WB). In diesem Jahr wird es kein Bürgerschützenfest in Lübbecke geben. Das hat das Bataillon am Ostermontag bekannt gegeben. Wie der Erste Adjutant der Bürgerschützen, Heinrich Esdar, mitteilte, könne man zwar damit rechnen, dass in den nächsten Tagen die Maßnahmen etwas gelockert würden , die Rückkehr zu einem normalen Leben werde aber voraussichtlich noch lange auf sich warten lassen.

Montag, 13.04.2020, 22:27 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 22:30 Uhr
Das Abschreiten der Reihen der Ausmarschierer am Busbahnhof ist ein traditioneller Bestandteil des Lübbecker Bürgerschützenfestes. In diesem Jahr fällt das “kleine Schützenfest” aus. Foto: Friederike Niemeyer
Das Abschreiten der Reihen der Ausmarschierer am Busbahnhof ist ein traditioneller Bestandteil des Lübbecker Bürgerschützenfestes. In diesem Jahr fällt das “kleine Schützenfest” aus. Foto: Friederike Niemeyer

Nach Auskunft von Esdar, sei das Kommando des Bataillons zuletzt oft gefragt worden, wie es vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie um den diesjährigen Schützenball bestellt sei. Bereits vor zwei Wochen habe man intern diskutiert, ob die Veranstaltung in dieser Größenordnung durchführbar wäre. Heinrich Esdar: „Nach der Klärung einiger rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ist das Kommando zum Entschluss gekommen, dass der für den 5. bis 7. Juni geplante 582. Lübbecker Bürgerschützen-Ball als Folge der Corona-Epidemie nicht stattfinden wird.“

Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, sie sei aber alternativlos. „Die fehlende Planungssicherheit macht es derzeit unmöglich, weitere Bataillonsaktivitäten in diesem Jahr zu planen. Das gilt natürlich auch für die Kompanie- und Zugebenen.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7368235?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516047%2F
Corona-Ausgangsbeschränkungen erst ab 22 Uhr
In einem früheren Entwurf waren nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab 21 Uhr vorgesehen. Vor allem dieser Punkt hatte in der Opposition für massive Kritik gesorgt.
Nachrichten-Ticker