Lübbecke
Spatenstich für den Lübbecker Kunstrasen

Lübbecke (gag). Es tut sich etwas für die Fußballer in Lübbecke: An der Kreissporthalle haben in dieser Woche die Arbeiten für den Bau des Kunstrasenplatzes begonnen. Die beauftragte Firma besitzt viel Erfahrung und hat auch schon für den FC Bayern gebaut.

Donnerstag, 11.06.2020, 12:53 Uhr aktualisiert: 11.06.2020, 12:58 Uhr
Fußballgenuss auf Kunstrasen – das soll ab Oktober auch in Lübbecke möglich sein. Die Arbeiten für den Bau des modernen Platzes an der Kreissporthalle haben begonnen. Foto: Mattana
Fußballgenuss auf Kunstrasen – das soll ab Oktober auch in Lübbecke möglich sein. Die Arbeiten für den Bau des modernen Platzes an der Kreissporthalle haben begonnen. Foto: Mattana

Am 22. Januar war die Entscheidung der Politik für die 685.000-Euro-Investition in den Kunstrasenplatz gefallen, um angesichts der überbeanspruchten Naturrasenplätze im Stadtgebiet eine zeitgemäße Alternative für die Fußballer zu schaffen. An Stelle des Ascheplatzes entsteht nun ein 64 mal 100 Meter großes Kunstrasengeläuf.

Heiler war auch am Bau des FC-Bayern-Campus beteiligt

Beauftragt mit dem Bau wurde die Firma Heiler aus Bielefeld. Das 1953 gegründete Unternehmen ist auf Kunstrasenplätze spezialisiert und arbeitete auch schon für den FC Bayern München: 2017 stattete Heiler das neue Nachwuchsleistungszentrum des Rekordmeisters – den FC Bayern Campus – mit acht Fußballplätzen, Sprinthügel, Kleinspielfeldern und einer Rundlaufbahn aus.

Rückbauarbeiten haben bereits begonnen

In dieser Woche starteten auf dem Ascheplatz die notwendigen Rückbauarbeiten. In den nächsten Wochen geht es dann weiter mit Drainage, Einfassungen, Zaunanlage und Pflasterung, ehe als finaler Abschnitt der Einbau der Elastikschicht und das Auftragen des Kunstrasenbelags zusammen mit der Sandverfüllung erfolgen. Spätestens Anfang Oktober soll der Platz fertig sein.

Lange Diskussionen um Umweltaspekt

Über den Bedarf für einen Kunstrasenplatz und den Umweltaspekt war ausgiebig beraten worden. Lange Diskussionen gab es vor allem um das passende Infill-Material. Die Wahl fiel schließlich auf eine einfache, gekräuselte Faser und Sandverfüllung.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7445734?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516047%2F
Die Evakuierung läuft
Nach dem Fund einer 250-Kilo-Fliegerbombe an der Husener Straße laufen die Evakuierungsmaßnahmen an. Entschärft werden soll die Bombe von Karl-Heinz Clemens aus Elsen (rechts) und Ralf Kuhlpeter aus Sande (links) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst.
Nachrichten-Ticker