„Aktion Trostpflaster“ der Volksbank Lübbecker Land – insgesamt 50.000 Euro an 57 Vereine und Einrichtungen
Unterstützung in schwierigen Zeiten

Lübbecke -

Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben durcheinander gewirbelt. Viele Veranstaltungen mussten verschoben oder abgesagt werden. Die „Aktion Trostpflaster“ der Volksbank hat nun Mittel in Höhe von 50.000 Euro vergeben.

Sonntag, 22.11.2020, 18:00 Uhr
Einige „Dankeschöns“ aus dem Lübbecker Land: der Sozialverband Westrup (o.l.) sowie (im Uhrzeigersinn) die HSG Espelkamp-Fabben-stedt, der Schützenverein Stelle-Stellerloh, der BSC Blasheim, das Blasorchester Bad Holzhausen und der TV Stockhausen. Mitte: das THW Lübbecke.
Einige „Dankeschöns“ aus dem Lübbecker Land: der Sozialverband Westrup (o.l.) sowie (im Uhrzeigersinn) die HSG Espelkamp-Fabben-stedt, der Schützenverein Stelle-Stellerloh, der BSC Blasheim, das Blasorchester Bad Holzhausen und der TV Stockhausen. Mitte: das THW Lübbecke. Foto: Volksbank Lübbecker Land

Die Wunden sind längst noch nicht verheilt, aber ein besonderes Trostpflaster hilft, sie ein wenig zu schließen. Auch die heimischen Vereine und Institutionen leiden nach wie vor unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie, denn sie mussten in diesem Jahr auf Veranstaltungen verzichten und ihre Angebote herunterfahren. An dieser Stelle war die Volksbank Lübbecker Land mit ihrer „Aktion Trostpflaster“ zur Stelle.

Insgesamt 50.000 Euro stellte die Genossenschaftsbank als Corona-Soforthilfe im Lübbecker Land zur Verfügung. Vereine und Institutionen konnten jeweils bis zu 1500 Euro aus dem Fördertopf beantragen und erhalten. Dies sollte eine Entschädigung für entgangene Einnahmen in Folge der Corona-Pandemie sein.

Die Bilanz: 92 Bewerbungen um Spenden lagen vor, 57 davon wurden schließlich zu Nutznießern in Form einer Spende. Die Auswahl traf die Volksbank anhand verschiedener Kriterien und nach der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen.

Spannender als die reinen Zahlen seien die Reaktionen der Spendenempfänger gewesen, die in Form von Mails und Dankeschön-Fotos eintrafen, findet Volksbanksprecher Christian Spönemann. Sie hätten verraten, wie sehr das Virus das Vereinsleben gelähmt und die Menschen verunsichert habe. „In dieser für alle Vereine schwierigen Zeit ist das eine sehr gelungene Aktion“, schrieb einer der Absender. „Es war eine super Idee, die Mut gemacht hat“, formulierte eine Kirchengemeinde. Eine weitere freudige Reaktion lautete: „Für uns war es mehr als ein ‚Trostpflaster‘ in schweren Zeiten.“ Manch einer habe den Blick nach vorne gerichtet: „Lassen Sie uns gemeinsam darauf hoffen, dass die Situation um Corona sich bald verbessern wird und das Leben zur Normalität zurückkehrt.“

Spönemann sagt: „Die Volksbank ist froh, dass die Aktion dort angekommen ist, wo sie wirklich hilft.“

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