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Di., 04.10.2016

Anschlag mit Brandsätzen auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica Brandstiftungs-Prozess unterbrochen: Angeklagter verhandlungsunfähig

Vor dem Mindener Amtsgericht müssen sich insgesamt vier Angeklagte verantworten.

Vor dem Mindener Amtsgericht müssen sich insgesamt vier Angeklagte verantworten. Foto: dpa/Friso Gentsch

Minden/Porta Westfalica (dpa). Nach dem Suizidversuch eines Angeklagten hat das Amtsgericht Minden den Prozess um einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica vertagt. Nach Auskunft eines Mediziners war der Mann am Dienstag nach einem Medikamentenmissbrauch nicht verhandlungsfähig. Lebensgefahr habe allerdings nicht bestanden.

Da Verteidiger, Anklage und Nebenkläger das Verfahren nicht abtrennen wollen, unterbrach das Gericht bereits nach wenigen Minuten die Verhandlung. Weiter geht es am 25. Oktober.

Nach einem Anschlag mit Brandsätzen auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) müssen sich die vier Angeklagten wegen gemeinschaftlicher, versuchter schwerer Brandstiftung vor Gericht verantworten.

Die Anklage wirft der Frau (33) und den drei Männern (29 bis 33) vor, im September 2015 zwei Brandsätze auf eine bewohnte Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica geworfen zu haben. Dabei zerbrach nur einer der beiden Molotow-Cocktails an einer Hauswand. Das brennende Benzin richtete nur geringen Sachschaden an.

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