Do., 08.11.2018

Mann hält sich selbst Messer an den Hals – eine Leiche wird in der Wohnung nicht gefunden SEK überwältigt Straftäter der Mord begangen haben will

Polizisten haben die Straßen rund um das Dorfgemeinschaftshaus abgesperrt.

Polizisten haben die Straßen rund um das Dorfgemeinschaftshaus abgesperrt. Foto: Polizei

Minden (WB/ca). Im Mindener Ortsteil Todtenhausen haben Polizisten die Straßen rund um das Dorfgemeinschaftshaus abgesperrt. Am Donnerstagmorgen hatte ein mehrfach vorbestrafter Mann (57) bei der Polizei angerufen und behauptet, jemanden getötet zu haben. An Nachmittag überwältigte ein Sondereinsatzkommando den Mann.

Für den Fall seiner Festnahme drohte er damit, das Haus, in dem er wohnt, anzuzünden. Der Mann lebt in einer von mehreren Wohnungen, die zum Dorfgemeinschaftshaus gehören. Eine Leiche wurde bisher nicht gefunden, für die behauptete Tötung gibt es bislang keinen Beweis. Angeblich sollen sich in dem Gebäude keine weiteren Menschen aufhalten.

Polizisten versuchen, den Mann im Wege von Verhandlungen zum Aufgeben zu bewegen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der 57-Jährige den Einsatz provoziert hat, um sich erschießen zu lassen.

Kurz nach 14 Uhr sahen Polizisten durch ein Fenster, wie sich der Mann ein Messer an den Hals hielt. Das SEK machte daraufhin einen Notzugriff und überwältigte den Mann. Er wurde stark blutend zu einem Notarztwagen gebracht und ins Klinikum Minden gefahren. In seiner Wohnung wurde keine Leiche entdeckt.

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