Finnisches Start-up entwickelt Alternative zur Einkaufsplastiktüte
Melitta plant Kooperation

Minden/Berlin (WB). Der Mindener Kaffeespezialist Melitta prüft für seine Papiersparte eine Kooperation mit dem 2015 gegründeten finnischen Start-up Paptic. Geplant sei die Entwicklung neuer Produkte. Dabei geht es nach einem Bericht im »Handelsblatt« um ein umweltfreundliche Verpackungsmaterial aus Holzfasern, das im Handel als Alternative zu den Plastiktüten zum Einsatz kommen könnte.

Mittwoch, 20.03.2019, 10:04 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 10:06 Uhr
Der Papiermarkt steht unter Druck. Foto: dpa
Der Papiermarkt steht unter Druck. Foto: dpa

Im Blick für die Kooperation ist das Berliner Werk des Melitta-Geschäftsbereichs Neu Kaliss Spezialpapier (NKS). Dort produzieren aktuell 50 bis 60 Beschäftigte vorzugsweise Kaffeefilter-Papiere und Vlies für die Tapetenindustrie. Die Situation in der Papierbranche gilt insgesamt als problematisch. Auch Melitta ist auf Neuentwicklungen angewiesen, um Rückgänge bei bestehenden Produkten auszugleichen.

Umsatz wächst 2017 über die Marke von 1,5 Milliarden Euro

Die gesamte Melitta-Gruppe erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 1,54 Milliarden Euro. Davon entfielen 43,75 Millionen auf NKS. Hinzu kamen 55,68 Millionen der auf Staubsaugerfilter spezialisierten Tochterfirma PVG Wolf. Letztere hat ihre Produktion seit der Schließung des Werks in Vlotho am Standort Spenge konzentriert. Im Mai 2018 übernahm Melitta den polnischen Marktführer für synthetische Staubsaugerbeutel.

Einen Bericht, wonach die Mindener ihr Werk in Berlin verkaufen wollten, wurde im Umfeld von Melitta als falsch bezeichnet. Bei Paptic gehe es um Kooperation.

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