Fr., 13.09.2019

Wegen Branschutzsanierung droht die zweijährige Schließung der Kampa-Halle Steht GWD Minden bald ohne Halle da?

GWD Minden droht die Schließung der Kampa-Halle.

GWD Minden droht die Schließung der Kampa-Halle. Foto: Thomas F. Starke

Minden (WB/cbr/sba). GWD Minden steht vor einer existenzbedrohenden Situation. Wegen anstehender Brandschutzsanierungen droht die zweijährige Schließung der Kampa-Halle, der Spielstätte des Handball-Bundesligisten.

Damit stünde der Verein in naher Zukunft ohne eigene Halle da. »Wir wurden von der Kreisverwaltung infomiert, dass es ein neues Brandschutzgutachten gibt, was als Ergebnis die Schließung der Kampa-Halle hat, wenn nicht eine umgehende Sanierung beschlossen wird. Wenn es keine politische Entscheidung gibt, droht die Schließung ab dem 30. Oktober«, sagte GDW-Geschäftsführer Markus Kalusche dem TV-Sender Sky.

Damit wäre bereits das Heimspiel gegen MT Melsungen (14. November) bedroht. »Die Alternativen sind begrenz. In der Tat wäre es aktuell nur Lübbecke«, sagte Kalusche zu der Option, seine Heimspiele künftig in der Halle des Zweitlgisten TuS-N Lübbecke auszutragen. Beide Vereine pflegen seit vielen Jahren eine sportliche Rivalität, weshalb die gemeinsame Nutzung der Kreissporthalle in Lübbecke sicher auf wenig Gegenliebe bei Vereinen und Fans stoßen würde.

»Für uns ist das eine mittlere Katastrophe. Wenn die Kampa-Halle saniert wird, dass würde uns mittel- bis langfristig die Existenzgrundlage entziehen. Wir würden die Wettbewerbsfähigkeit verlieren«, betonte Kalusche.

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