Mutmaßliche Terrorgruppe: Pannen bei der Polizei Hamm
Mindener hatte ein Waffenverbot

Minden/Hamm/Porta Westfalica  (WB/ca). Im Fall der mutmaßlich rechten Terrorgruppe, die vor einer Woche aufgeflogen war, hatte die Mindener Polizei zwei der 13 Verdächtigen bereits seit Jahren als sogenannte Reichsbürger in den Akten.

Freitag, 21.02.2020, 05:15 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 05:24 Uhr
In Handschellen und mit einem weißen Handtuch über dem Kopf wird Ulf R. aus Porta Westfalica abgeführt. Foto: Althoff
In Handschellen und mit einem weißen Handtuch über dem Kopf wird Ulf R. aus Porta Westfalica abgeführt. Foto: Althoff

Die Behörde untersagte Thomas N. (55) aus Minden deshalb 2018 vorsorglich den Besitz von erlaubnisfreien Waffen wie Gaspistolen und größeren Stichwaffen. Thomas N. zog dagegen vor Gericht und unterlag in erster Instanz. Einem weiteren Terrorverdächtigen, Ulf R. (47) aus Porta Westfalica, nahm die Polizei einen bereits erteilten Kleinen Waffenschein ab, nachdem sie von dessen Nähe zur „Reichsbürger“-Szene erfahren hatte.

Unterdessen wurde bekannt, dass im Polizeipräsidium Hamm Hinweise auf eine mögliche Radikalisierung eines Beamten 2018 nicht konsequent verfolgt wurden. Der Beamte zählt ebenfalls zu den 13 Terrorverdächtigen. Das NRW-Innenministerium hat eine umfassende Untersuchung angeordnet.

Video: Ulf R. wird abgeführt

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7278371?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2643776%2F
Verheerender Brand auf Reiterhof: Polizei sucht Kia-Fahrer
Weiße Rosen erinnern an den Tod von sieben Pferden, die durch den gelegten Brand keine Chance hatten. Foto: Louis Ruthe
Nachrichten-Ticker