Schutzausrüstung für die Mühlenkreiskliniken – Patienten und Mitarbeiter profitieren
Melitta hilft mit 90.000 Masken

Minden (WB). Zusammenhalt in schweren Zeiten: Die Mindener Melitta Group hat den Mühlenkreiskliniken (MKK) 90.000 Atemmasken gespendet. Die in Minden produzierten Masken aus hochfilterndem Vlies haben die Form einer Filtertüte und sollen Mitarbeiter und Patienten ab sofort vor dem Coronavirus schützen.

Donnerstag, 30.04.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 16:52 Uhr
Gut geschützt in Corona-Zeiten: (rechts im Bild, von links) Dr. Peter Witte, Prof. Dr. Peter Schellinger und Prof. Dr. Berthold Gerdes tragen seit kurzem genauso wie die anderen Mitarbeiter aus dem Diagnose- und Behandlungszentrum Minden die Melitta-Atemmasken. Foto:
Gut geschützt in Corona-Zeiten: (rechts im Bild, von links) Dr. Peter Witte, Prof. Dr. Peter Schellinger und Prof. Dr. Berthold Gerdes tragen seit kurzem genauso wie die anderen Mitarbeiter aus dem Diagnose- und Behandlungszentrum Minden die Melitta-Atemmasken.

„Die Masken bestehen aus einer Vlieslage mit einer Bakterien-Filtrations-Effizienz von bis zu 98 Prozent. Damit sind sie für den Einsatz in der Corona-Krise geeignet“, sagt Dr. Peter Witte, Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene der MKK. Gerade in Zeiten, in denen sich die Nachbestellung von Schutzausrüstung schwierig gestalte, sei die Spende eine große und wichtige Hilfe.

Wir freuen uns, die Mühlenkreiskliniken mit unserer Spende bei der Bewältigung der Krise unterstützen zu können.

Melitta-Sprecherin Tanja Wucherpfennig

„Unsere Gesundheit ist unser wertvollstes Gut und muss geschützt werden. Deshalb ist die ­ Sicherstellung der medizinischen Versorgung während der Corona-Krise oberstes Ziel. Als Mindener Unternehmen liegen uns die Einrichtungen in unserer Heimatregion besonders am Herzen. Deshalb freuen wir uns, die Mühlenkreiskliniken mit unserer Spende bei der Bewältigung der Krise unterstützen zu können“, sagt ­ Melitta-Sprecherin Tanja Wucherpfennig.

Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden sowie in den Krankenhäusern in Bad Oeynhausen, Lübbecke und Rahden werden die Atemmasken ab sofort von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Patientinnen und Patienten getragen, um sich und andere zu schützen. „Im Namen der Mühlenkreiskliniken bedanke ich mich herzlich für die großzügige Spende, die unmittelbar der Gesundheit der Menschen im Kreis Minden-Lübbecke und darüber hinaus zugutekommt“, so Dr. Witte. Klinikdirektor Prof. Dr. Berthold Gerdes schließt sich dem an. Der Lions Club Porta Westfalica hatte die kurzfristige Anlieferung der 90.000 Atemmasken ehrenamtlich übernommen.

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