Mi., 10.04.2019

Gefundene Tiere im Kreis Minden-Lübbecke vermutlich nur durchziehende Wölfe Getötete Wölfe: Keine Auswirkungen auf Bestand in NRW

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Petershagen (dpa). Der Tod zweier Wölfe im Kreis Minden-Lübbecke hat keine Auswirkungen auf den Bestand der Tiere in Nordrhein-Westfalen. Die womöglich durch Verkehrsunfälle getöteten Wölfe seien vermutlich durchziehende Tiere, die sich nicht fest angesiedelt hätten, sagte ein Sprecher des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am Mittwoch. In NRW bleibe der Bestand mit zwei Wölfinnen erhalten.

Am Montag war ein toter Wolf auf einer Bundesstraße in Petershagen gefunden worden. Im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin soll geklärt werden, ob das Tier tatsächlich angefahren wurde.

Bereits Ende März war die Polizei über einen toten Wolf auf der Autobahn 2 bei Porta Westfalica informiert worden. Auch dort wurde das männliche Tier angefahren.

In Bielefeld ist zudem ein totes Kalb auf einer Weide im Stadtteil Senne gefunden worden. Der Besitzer geht davon aus, dass das Tier durch Raubtiere, möglicherweise auch durch Wölfe, gerissen worden ist.

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