38-Jährige zieht Berufung zurück
Kind ertrinkt in Maurerkübel: Erzieherin akzeptiert Bewährungsstrafe

Porta Westfalica/Minden (dpa). Das Urteil gegen eine Erzieherin aus Porta Westfalica wegen Verletzung ihrer Aufsichtspflicht bei einem tödlich verunglückten Jungen ist rechtskräftig.

Mittwoch, 15.03.2017, 17:50 Uhr aktualisiert: 15.03.2017, 17:52 Uhr
Das Amtsgericht in Minden. Foto: dpa
Das Amtsgericht in Minden. Foto: dpa

Die 38-Jährige zog ihre Berufung gegen die Bewährungsstrafe zurück, die das Amtsgerichts Minden verhängt hatte, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch auf Anfrage sagte. Nach Beratung mit ihrer Anwältin habe die Frau entschieden das Urteil zu akzeptieren. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Die 38-Jährige war im Februar zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil im Sommer 2015 ein 16 Monate alter Junge, den sie betreute, ums Leben gekommen war. Er war unbemerkt in einen mit wenigen Zentimetern Wasser gefüllten Maurerkübel gefallen und ertrunken.

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