Mehr als 20.000 Fans feiern »Umsonst & Draußen« an der Weser
Erfolgreiches Festival

Porta Westfalica/Vlotho (WB). Am Sonntag haben die Festivalbesucher die magische 10 000-Liter-Marke doch noch geknackt. Für Chef-Organisator Wolfgang Kuhlmann ist das eine sehr gute Nachricht. Wenn der Festivalkult-Verein nämlich an drei Tagen 10 000 Liter Bier verkauft, geht die Finanzierung des »Umsonst Draußen« in aller Regel auf.

Montag, 07.08.2017, 16:43 Uhr aktualisiert: 07.08.2017, 20:53 Uhr
Festival-Erfinder Wolfgang Kuhlmann steht am Sonntag mit »Hammerfest« auf der Bühne am Kraftwerk in Porta Westfalica. Foto: Harald Flechtner
Festival-Erfinder Wolfgang Kuhlmann steht am Sonntag mit »Hammerfest« auf der Bühne am Kraftwerk in Porta Westfalica. Foto: Harald Flechtner

Der dritte Tag beim »Umsonst und Draußen«-Festival am Kraftwerk in Porta Westfalica

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Pläne für Festival 2018

Und danach hatte es zunächst gar nicht ausgesehen: Bei »nur« 7500 Litern nach der wichtigen Samstagnacht hatten die Organisatoren Schlimmes befürchtet (wir berichteten). Am ersten Tag nach dem Open-Air blickt Wolfgang Kuhlmann zuversichtlich in die Zukunft: »Wir werden im nächsten Jahr wieder ein Festival machen. Am liebsten wieder hier am Kraftwerk in Veltheim.« Voraussetzung ist natürlich, dass die Bier-Rechnung tatsächlich aufgeht. U&D-Finanzchef Krista Kraak will sich da noch nicht festlegen, schließlich ist der Abschluss noch nicht gemacht.

Besucher sind begeistert

Die Besucherzahlen haben auch bei diesem Festival am Ende gestimmt. Nur die Bilanz für den Samstag fiel wegen des feucht-kühlen Wetters weniger gut aus. »Der Freitag und vor allem der Sonntag haben den Ausgleich gebracht«, sagt Kuhlmann und spricht von »über 20.000 Besuchern« an allen drei Tagen. Sein Fazit: »Es war rundherum eine gelungene Veranstaltung. Das ist die Einschätzung aller, auch die der Behörden.« Begeistert von diesem »Umsonst & Draußen« waren auch die Besucher. Zum Beispiel Edeltraud und ihr Ehemann Gerd (beide 56) aus Holzwalde: »Das Festival ist Kult. Wir kommen jedes Jahr wieder.«

Echte »Gänsehautatmosphäre«

Beim traditionellen Familientag am Sonntag schien die Sonne und es war sommerlich warm. Bestes Festivalwetter also. Für beste Unterhaltung sorgten am Nachmittag Vlothos Deutschrocker von »Hammerfest« sowie zum Abschluss Wolf Maahn. Während er zu später Stunde sein letztes Stück spielte, standen fast 100 Helfern auf der Bühne und winkten den Besuchern zu. »Das war ein ganz toller Abschied mit ganz viel Gänsehautatmosphäre«, sagt der Festival-Sprecher.

Die Organisatoren vom »Festivalkult«-Verein und die 400 Ehrenamtlichen freuen sich, dass die große Party ohne größere Zwischenfälle verlaufen ist. Der Pkw-Brand auf dem Campingplatz am Freitagnachmittag sei – auch wegen der breiten Rettungswege für die Einsatzfahrzeuge – glimpflich verlaufen. Bewährt habe sich die sehr gut eingespielte enge Zusammenarbeit mit diversen Ordnungs- und Sicherheitskräften.

Keine großen Zwischenfälle

Eine morgendliche Einsatzbesprechung gehörte an den drei Tagen mit zum Pflichtprogramm. Die DLRG, die die nahe Weser überwacht, habe keine Zwischenfälle gemeldet. In der Nacht auf Samstag hätten einige »Wildpinkler« an den Gleisen für Ärger bei der Bundespolizei und für eine Zugverspätung gesorgt. Eine Person habe sich mit einer Security-Kraft angelegt und sei von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Das Rote Kreuz habe mehr als 100 Mal Hilfe leisten müssen und einige Personen ins Krankenhaus gebracht. »Für eine Veranstaltung dieser Größe ist das alles nichts Besonderes«, sagt Kuhlmann, der schon beim allerersten U&D vor 42 Jahren mit dabei war.

Probleme gemeinsam gelöst

Am Sonntag bedankte sich das Festival-Team beim scheidenden Portaner Ordnungsamtsleiter Bernd Houpert mit einem kleinen Geschenk für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die Kooperation sei vorbildlich gewesen, sagte der Festival-Sprecher: »Er hat vieles möglich gemacht und hat mit uns gemeinsam die Probleme gelöst.«

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