Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen – Tier galt als vermisst
Wohnungsbrand: Feuerwehr rettet Katze

Porta Westfalica (WB). In einem Mehrfamilienhaus in Neesen ist am Mittwochnachmittag ein Brand ausgebrochen. Alle Bewohner konnten nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica das Haus selbstständig verlassen. Nur um einen Bewohner mussten sich die Rettungskräfte kümmern: eine Katze.

Mittwoch, 24.06.2020, 19:35 Uhr aktualisiert: 24.06.2020, 19:56 Uhr
Ein Trupp hat in Porta Westfalica-Neesen eine Katze bei einem Wohnungsbrand aus einem Mehrfamilienhaus gerettet. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst
Ein Trupp hat in Porta Westfalica-Neesen eine Katze bei einem Wohnungsbrand aus einem Mehrfamilienhaus gerettet. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

Die war in dem Gebäude zurückgeblieben. Aber auch dieser konnten die Feuerwehrleute helfen. Die Alarmierung erfolgte gegen 14.50 Uhr. In einem Mehrfamilienhaus an der Hausberger Straße brannte es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen, teilt die Feuerwehr mit.

Ein Bewohner sei mit Verdacht auf Rauchgasinhalation durch den Rettungsdienst versorgt worden. Auf eigenen Wunsch sei er nicht zur weiteren Untersuchung ins Klinikum nicht gebracht worden. Das Feuer konnten die Einsatzkräfte nach eigener Auskunft schnell löschen. Allerdings sei in der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, erheblicher Sachschaden entstanden.

Katze vermisst

In der betroffenen Wohnung sei eine Katze vermisst worden. „Ein Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in die Brandwohnung vor. Weitere Trupps durchsuchten alle Wohnungen nach Bewohnern, die das Haus möglicherweise nicht verlassen hatten“, erklärt die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica das Vorgehen. Auch eine Drehleiter sei zum Einsatz gekommen.

Wohnungsbrand in Porta Westfalica-Neesen

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  • Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst
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Ein Trupp fand die vermisste Katze schließlich und brachte sie nach draußen. Sie überstand den Vorfall „relativ unbeschadet“, heißt es in einer Mitteilung. „Ein Feuerwehrmann wurde zur Tetanus-Impfung ins Krankenhaus gefahren, das verängstigte Tier hatte bei der Rettung zugebissen“, erklärt die Feuerwehr.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ein Großteil der eingesetzten Kräfte rückte gegen 15.40 Uhr von der Einsatzstelle ab. Die Löschgruppe Neese-Lerbeck übernahm vor Ort die Brandwache.

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