Rufe nicht konkret zuzuordnen – Geldstrafe durch Sportgericht
„Sieg Heil“-Rufe ohne Folgen

Porta Westfalica (WB/peb). Die „Sieg Heil!“-Rufe von Fußballern des TuS Holzhausen/Porta während einer Aufstiegsfeier haben kein gerichtliches Nachspiel.

Freitag, 18.09.2020, 06:02 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 06:20 Uhr
»HoPo gegen rechts« steht auf den T-Shirts der Fußballer des TuS Holzhausen/Porta. Ende August gingen Mannschaft und Trainer erstmals an die Öffentlichkeit. Foto:
»HoPo gegen rechts« steht auf den T-Shirts der Fußballer des TuS Holzhausen/Porta. Ende August gingen Mannschaft und Trainer erstmals an die Öffentlichkeit.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt. Zwar seien 24 Beschuldigte bekannt – Spieler der 1. Herrenmannschaft sowie Trainer und Funktionäre –, nachdem ein Video der Feier per Whats­app verbreitet wurde. Trotz umfangreicher Ermittlungen sei aber nicht feststellbar, wem die Rufe in der Kabine konkret zuzuordnen seien, erklärte die Staatsanwaltschaft.

So hätten die Beschuldigten den Vorwurf entweder bestritten oder von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht, andere hätten ausgesagt, zur Tatzeit nicht mehr in der Kabine gewesen zu sein. Ein Sportgericht hatte den Verein bereits zu einer Geldstrafe verurteilt.

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