Di., 28.08.2018

Festabend zum 1025-Jahre-Jubiläum in Börninghausen »Ein Juwel im Lübbecker Land«

Preußisch Oldendorf-Börninghausen (WB/bir). Börninghausen hat drei Tage lang ausgiebig sein 1025-jähriges Bestehen gefeiert. Neben dem großen Umzug mit 40 Wagen war der Festabend am Samstag einer der Höhepunkte des Jubiläums.

Mit viel Musik. guter Laune und einer Delegation aus der österreichischen Partnergemeinde St. Oswald feierten die Börninghauser im großen Festzelt am Sportlerheim. Den Auftakt zu einem feierfreudigen Abend bildete der Fassbieranstich, den Bürgermeister Marko Steiner vornahm.

Festredner loben das Jubiläumsdorf

Die Festredner lobten insbesondere den Zusammenhalt der Börninghauser Bürger. Jürgen Nennecker, der durch das kurze Programm führte, bezeichnete neben der schönen Natur und der Infrastruktur insbesondere die Vereine und Institutionen als echte Kraftquelle. Das Dorfentwicklungskonzept habe maßgeblich dazu beigetragen, das Haus der Begegnung wieder zum Mittelpunkt des Dorfes zu machen. »Börninghausen ist ein Juwel im Lübbecker Land«, sagte Nenneker.

Auch Bürgermeister Marko Steiner hob in seiner Rede das besondere Lebensgefühl hervor und betonte, dass die Eggetaler zudem immer offen für Neues wären. »Der ländliche Raum versteht es, zusammen zu feiern«, sagte Steiner und dankte den Organisatoren im Namen der Stadt für die würdevolle Gestaltung des Jubiläums. Bianca Winkelmann, Mitglied des Landestages, hielt in ihrer Rede einen kurzen historischen Rückblick und verwies auf die Besonderheiten des ländlichen Raums.

Viel Applaus für Österreicher

Viel Applaus erhielten Alois Gruber und Hubert Simbürger, die mit einer kleinen Delegation aus der Partnergemeinde St. Oswald den weiten Weg nach Preußisch Oldendorf zurückgelegt hatten. »Auch wenn nach vielen Jahren der Partnerschaft die Besuche nicht mehr so häufig sind wie in der Vergangenheit, sind die Freundschaften doch geblieben«, sagte Simbürger und wünschte sich ein Fortbestehen der guten Beziehungen über die Ländergrenze hinweg. Zum Zeichen seiner Verbundenheit und der Beständigkeit dieser Partnerschaft überreichte er einen wertvollen Stein an den Bürgermeister.

Zur Unterhaltung der Festgäste präsentierten zwei Tanzgruppen im Alter von sieben bis 18 Jahren unter Leitung von Maree Götze-Wessel Tänze in verschiedenen Stilen. Die Gruppe Drums Alive zeigte eine musikalisch-sportliche Choreografie mit großen blauen Pezzibällen. Das Publikum dankte den Aktiven mit viel Applaus.

Das ganze Dorf ist auf den Beinen

Für den traditionellen Fassbieranstich im Anschluss benötigte Bürgermeister Marko Steiner nur einen Schlag. Zusammen mit Marcel Holle von der Lübbecker Barre-Brauerei versorgte er die ersten Gäste mit dem Freibier, bevor die Tanzfläche freigegeben wurde. Denn auf den offiziellen Festakt folgte ein Partyabend mit der Top-40-Band Grace 99, für den sich viele Gruppen und Freundeskreise im Vorfeld Zehnertische reserviert hatten. Gefühlt war das gesamte Dorf an diesem Abend auf den Beinen und feierte gemeinsam ausgelassen das 1025-Jahre-Jubiläum.

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