Sa., 09.02.2019

Außenarbeiten am Alten Pfarrhaus – Pflaster sorgt für mehr Sicherheit Countdown bis Ende März läuft

Weil die Außenarbeiten rund um das Alte Pfarrhaus bis Ende März fertig sein müssen, werden die frostfreien Tage für das Pflastern genutzt. Der neue Weg soll rund um das Haus zur Pestalozzistraße führen, damit der Lieferverkehr sicherer wird.

Weil die Außenarbeiten rund um das Alte Pfarrhaus bis Ende März fertig sein müssen, werden die frostfreien Tage für das Pflastern genutzt. Der neue Weg soll rund um das Haus zur Pestalozzistraße führen, damit der Lieferverkehr sicherer wird. Foto: Arndt Hoppe

Von Arndt Hoppe

Preußisch Oldendorf (WB). Rund um das Begegnungszentrum Altes Pfarrhaus wird derzeit fleißig gepflastert. Die frostfreien Tage werden genutzt, denn die Arbeiten an den Außenanlagen müssen bis Ende März abgeschlossen sein.

Das erklärte Bernd Kammann, Finanzkirchmeister der evangelischen Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf, auf Anfrage. »Die Arbeiten müssen bis Ende März fertig sein, weil sie ein Teil der geförderten Baumaßnahmen zur Sanierung des Alten Pfarrhauses sind«, sagte Kammann. Wie berichtet, werden die Kosten von 850.000 Euro zu 80 Prozent vom Land getragen, den Rest teilen sich Kirche und Stadt. Das Haus wurde im Frühjahr 2018 seiner Bestimmung übergeben. Für die Förderung müssen alle Arbeiten bis Ende März 2019 beendet sein.

Bessere Situation für Lieferwagen

Das neue Pflaster habe nicht allein optische Vorteile, sagte Kammann: »Der neue Weg schafft auch Abhilfe gegen eine gefährliche Verkehrssituationen bei der Anlieferung von Waren für die Tafel Lübbecker Land«, sagte er. Denn bislang fahre der Lastwagen von der Spiegelstraße aus vor den Eingang des Hauses und muss nach dem Ausladen rückwärts wieder auf die viel befahrene Bundesstraße B 65 zurücksetzen. »Da kann es immer wieder mal zu brenzligen Situationen kommen«, sagt Bernd Kammann. »Man soll nicht glauben, wie schnell manche Leute da um die Kurve kommen.«

Dank der neuen Pflasterwege können Lieferwagen künftig rund um das Gebäude zur Pestalozzistraße weiterfahren und dann von dort aus wieder auf die B 65 fahren. Im Zuge der Umgestaltung wurden bereits zwei Parkplätze von der Spiegelstraße an die Pestalozzistraße verlegt.

Neue Fahrradstellplätze

Das Pflastern ist nicht die einzige Maßnahme, die noch bis Ende März fertig werden muss. »Das gilt für die gesamte Außenanlage«, bestätigt Heinrich Busch-Kuhlmann vom Preußisch Oldendorfer Architekturbüro Horstmann und Woltmann. Es zeichnet für das komplette Projekt »Begegnungszentrum Altes Pfarrhaus« verantwortlich. »Bis dahin müssen auch noch Gartenbauarbeiten umgesetzt werden«, sagt er. Hinzu komme außerdem etwas Mobiliar wie Lampen oder Mülleimer. Zudem entstehen Fahrradstellplätze.

Busch-Kuhlmann betonte, dass die Mittel für die Gestaltung der Außenanlagen zur Verfügung stehen, weil der Innenausbau des Begegnungszentrums weniger gekostet habe als ursprünglich veranschlagt. »Es wurden insgesamt 100.000 Euro eingespart, die dem Bauherrn auch für die Außenanlagen zur Verfügung standen.« Grund für die Einsparungen sei unter anderem gewesen, dass eingeplante Arbeiten (wie etwa Wärmedämmungen) aufgrund von Denkmalschutzauflagen nicht verwirklicht werden konnten.

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