Fr., 12.07.2019

41 Säcke Bauschutt in Schröttinghausen entsorgt Müllsünder (21) muss1500 Euro zahlen

In der Vergangenheit wurde in Schröttinghausen schon öfter illegal Müll entsorgt. Jetzt ist die Polizei aus Bohmte einem jungen Mann auf die Schliche gekommen.

In der Vergangenheit wurde in Schröttinghausen schon öfter illegal Müll entsorgt. Jetzt ist die Polizei aus Bohmte einem jungen Mann auf die Schliche gekommen. Foto: Arndt Hoppe

Preußisch Oldendorf (WB/wk). Die Polizei ist einem Mann aus Bohmte auf die Schliche gekommen, der 41 Säcke voller Bauschutt im Bereich einer Bushaltestelle in Schröttinghausen entsorgt hat. Dem 21-Jährigen droht jetzt ein Bußgeld in Höhe von 1500 Euro.

Zum Verhängnis wurde dem Müllsünder die Aufmerksamkeit von Bohmter Polizeibeamten. Die hatten auf Streife gesehen, dass der Mann mit Sanierungsarbeiten in seinem Haus beschäftigt war: »Bei dieser Gelegenheit haben sie auch die blauen Müllsäcke in seinem Garten bemerkt«, sagt Polizeisprecherin Anke Hamker von der Kreispolizei Osnabrück.

Säcke plötzlich verschwunden

Als die Beamten von der illegalen Müllentsorgung an der Bushaltestelle Heithöfen hörten, fuhren sie erneut am Haus vorbei und sahen, dass die blauen Säcke plötzlich verschwunden waren. »Da haben sie dann eins und eins zusammengezählt«, sagt die Polizeisprecherin. Die weiteren Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass es sich bei den Müllsäcken in Schröttinghausen um die des jungen Mannes handelte – Anzeige!

Über den Ermittlungsstand der Bohmter Polizei wurde auch die Stadt Preußisch Oldendorf informiert. Bürgermeister Marko Steiner berichtete am Mittwochabend im Rat und sprach den Beamten seinen Dank aus. »Dass die Polizei so akribisch gearbeitet hat und sich so reingekniet hat, ist erfreulich«, sagte Steiner am Donnerstag gegenüber dieser Zeitung.

Ermttlungen Grundlage für Bußgeldverfahren

Die Ermittlungen der Polizei bilden nun die Grundlage für ein Bußgeldverfahren. Darin hat die Stadt eine Strafe in Höhe von 1500 Euro gegen den 21-Jährigen verhängt. Er erhielt bereits die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Dass er davon Gebrauch macht oder es auf ein Gerichtsverfahren ankommen lässt, erwartet angesichts der erdrückenden Beweislage niemand.

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