Sa., 10.08.2019

Mosaik in Preußisch Oldendorf bietet Service nach Umzug in neuen Räumen an Von der Gärtnerei ins Pfarrhaus

Fühlen sich wohl: Marim Alo (vorne von links), Laila, Maria Droste, Lisa Cordes, Khurzhid, Mahmud und Hendrin Mohamed sowie Katharina Pieper (hinten von links), Beate Heitmeyer, Heidi Krauss, Rita Becker und Ghulam Mustafa Saleni.

Fühlen sich wohl: Marim Alo (vorne von links), Laila, Maria Droste, Lisa Cordes, Khurzhid, Mahmud und Hendrin Mohamed sowie Katharina Pieper (hinten von links), Beate Heitmeyer, Heidi Krauss, Rita Becker und Ghulam Mustafa Saleni. Foto: Birkemeyer

Preußisch Oldendorf (WB/bir). Der guten Zeit in der ehemaligen Gärtnerei Lange an der Spiegelstraße sollen für das Mosaik nun weitere gute Jahre unter dem Dach des alten Pfarrhauses folgen. Nach dem Umzug Ende Juli hat diese Woche das Internationale Café zum ersten Mal an neuer Wirkungsstätte stattgefunden.

Bunte Bauklötze und Buntstifte für die Kinder, angeregte Gespräche zwischen den Erwachsenen und der Duft von Kaffee und Kuchen: das ist die Vielfalt von Mosaik, der interaktiven Einrichtung für Geflüchtete von Asyl PrO. Bislang stand der Name immer stellvertretend für den Standort an der Spiegelstraße 13. Dort gab es neben Spielmöglichkeiten, einem Internetzugang, Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten auch ein kleines Depot für Sachspenden.

Die veränderte Bedarfssituation hat der Arbeitskreis zum Anlass genommen, seine Beratungsangebote und Bereitschaftszeiten vor Ort zu bündeln und in das Begegnungszentrum zu legen . Ende Juli haben die ehrenamtlichen Helfer und einige Flüchtlinge den Umzug vollzogen und die vollen Kisten in die Spiegelstraße gebracht.

Viele Gäste

Mosaik, das Wort steht für Hilfe zur Integration, Förderung des Gemeinwesen, Verständigung und Vielfalt in Preußisch Oldendorf. Dazu wollen die ehrenamtlichen Helfer von Asyl PrO auch in Zukunft ihren Beitrag leisten. Jeden Montag ab 17 Uhr wird eine Beratungsstunde angeboten. Themen wie Wohnungs- und Arbeitssuche oder die Bearbeitung von Behördenbriefen, Termine für Deutschkurse oder die Vermittlung von Praktika werden dort besprochen. »Wir leisten keine umfangreiche oder verbindliche Rechtsberatung. Aber wir unterstützen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung und vermitteln gegebenenfalls an die Experten«, erläutert Beate Heitmeyer.

Auch das Café International ist eingezogen und konnte zum ersten Termin viele große und kleine Gäste begrüßen. Ein Großteil seien natürlich alte Bekannte, sagt Heitmeyer. Trotzdem gäbe es immer Fragen und Nöte oder einfach den Wunsch, sich mit anderen auszutauschen. Hierfür bietet Asyl PrO nicht nur den Raum, sondern stellt Getränke und Gebäck zur Verfügung. Manchmal brächten auch die Gäste etwas mit. So sei es ein steter Austausch, sagt Beate Heitmeyer. Die Präsenz vor Ort erfordere aber nicht nur Zeit, sondern auch Mitarbeiter. Hier freue sich der Arbeitskreis immer über neue Gesichter, sagt das Team.

Neben den Beratungs- und Caféterminen wird der Arbeitskreis ab dem 18. September wieder einen Schwimmkurs nur für Frauen anbieten, mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr. Zeitgleich wird eine Kinderbetreuung angeboten. Dieser Kurs richte sich an alle Frauen, die gerne schwimmen lernen möchten, sagt Heitmeyer. Für Frauen mit moslemischem Hintergrund würde so ein geschützter Raum entstehen, um das Schwimmen zu lernen. Bunt und vielfältig wie ein Mosaik, so ist und bleibt es innerhalb des Arbeitskreises. Auch am neuen Standort im alten Pfarrhaus.

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