Mo., 23.09.2019

Zahlreiche Besucher genießen Spätsommerwetter bei der 6. Auflage der Veranstaltung Bad Holzhausener treffen sich am Bahndamm zum Weinfest

Der Vorsitzende Holger Haake (von links) probiert die selbst gebackenen Brötchen. Mit dabei sind auch Weinverkäuferin Sylvia Blaha, Julius Hellmig und Theresa Budde.

Der Vorsitzende Holger Haake (von links) probiert die selbst gebackenen Brötchen. Mit dabei sind auch Weinverkäuferin Sylvia Blaha, Julius Hellmig und Theresa Budde. Foto: Joscha Westerkamp

Von Joscha Westerkamp

Preußisch Oldendorf-Bad Holzhausen (WB). In der Sonne sitzen, einen Wein trinken und sich mit Bekannten unterhalten: Genau das war beim Bad Holzhauser Weinfest am Samstag möglich. Und dieses Angebot nahmen erneut viele Leute wahr. Schon kurz nach Beginn war jeder der aufgestellten Tische am Sportplatz besetzt.

Das Weinfest fand bereits zum sechsten Mal statt. Wie auch in den Jahren zuvor wurde er vom SuS Holzhausen organisiert. »Über die Jahre fällt uns die Planung immer leichter«, sagte Holger Haake. Der Vorsitzende erhielt bei den Vorbereitungen viel Unterstützung. So habe die Fußballmannschaft beim Aufbau geholfen und die Volleyball-Damen selbst gebackenen Zwiebelkuchen sowie Pommes und Chicken-Nuggets verkauft. »Für uns ist das die Spielvorbereitung für morgen«, sagte Ann-Kathrin Schierbaum, Mitspielerin der Spielgemeinschaft Holzhausen-Rahden.

Am Sonntag standen die Volleyballerinnen gegen Münster auf der Platte. Auch die Feuerwehr habe tatkräftig beim Aufbau unterstützt, so Haake. Sie hätten die Buden geliehen und mit aufgestellt. In diesen gab es jetzt Brötchen und Laugengebäcke, die Holger Haake selbst aus dem Ofen holte. Außerdem kamen Zwiebelkuchen, Käse- und Weintraubenplatten, Krustenbraten aus der Pension Stork sowie verschiedene Weine auf den Tisch.

Weißwein ist beliebter als Rotwein

»Der Pinot Grigio verkauft sich am besten«, berichtete Sylvia Blaha, die bei allen sechs Weinfesten dabei war. Mit ihrer Tochter und einer Bekannten schenkte sie auch diesmal den Wein aus. Sie besorgt ihn in ihrer Heimatstadt Wüttemberg, um ihn auf dem Weinfest anbieten zu können. Über die Zeit konnte sie interessante Beobachtungen machen: »Vor sechs Jahren wollte jeder unbedingt Rotwein haben und ich hatte Probleme, den Weißen loszuwerden, und jetzt ist es anders herum. Weißwein ist viel beliebter geworden.«

Auch Anita Rahe und Annelore Wedel boten Wein an. 14 Sorten standen zur Auswahl, in bester Lage im hessischen Mauchenheim angebaut. Bei jüngeren Leuten sei der Bacchus, bei älteren der Graue Burgunder beliebt.

Für Live-Musik sorgte Rudolf Elsing: »Ich spiele einfach querfeldein: von Oldies über Spaßlieder bis hin zu Aktuellem.« Etwa sechs Stunden lang kümmerte er sich um die Musik. Dann übernahm »DJ-Kochi«, der im Sportlerheim für Party sorgte. Bis vier Uhr morgens soll es dort hoch her gegangen sein.

Holger Haake zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf. Lächelnd zeigte er auf die Tische: »Man sieht ja, dass die Resonanz gut ist. Jeder Tisch ist besetzt.« Das Wetter sei super gewesen, um schön gemütlich den einen oder anderen Wein zu probieren. Und seine Empfehlung? »Der Dornfelder Rosé!« Holger Haake sieht keinen Grund, warum es nächstes Jahr nicht erneut eine Weinfest geben sollte.

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