Gleichstellungsbeauftragte von Preußisch Oldendorf informiert über Hilfsangebote
Häusliche Gewalt nimmt zu

Preußisch Oldendorf (WB). Das Dilemma ist bekannt: Die Fälle von häuslicher Gewalt haben in Deutschland während der Corona-Krise zugenommen. Damit Betroffene auch in Preußisch Oldendorf schnelle Hilfe bekommen, informiert die hiesige Gleichstellungsbeauftragte Andrea Kneller über bestehende Hilfsangebote für Frauen.

Donnerstag, 30.04.2020, 09:00 Uhr
Es gibt viele Möglichkeiten, im Fall von häuslicher Gewalt Hilfe zu bekommen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Preußisch Oldendorf verweist auf Adressen und Hotlines. Foto:
Es gibt viele Möglichkeiten, im Fall von häuslicher Gewalt Hilfe zu bekommen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Preußisch Oldendorf verweist auf Adressen und Hotlines.

In den kommenden ­Wochen liegen die Informationsmaterialien mit den Kontaktdaten wichtiger Anlaufstellen an öffentlichen Orten in Preußisch Oldendorf aus. Wenn das Zuhause kein sicherer Ort ist, finden Frauen bei folgenden Stellen Unterstützung:

Frauenhaus

Zahlreiche Institutionen stehen betroffenen Frauen in der Not zur Seite: 24 h-Frauenhaus Helpline Tel. 0180/5446444, Frauenhaus Espelkamp Tel. 05772/973722, Frauenschutzzentrum Minden Tel. 0571/23203. Freie Plätze in Frauenhäusern sind zudem auch zu finden unter www.frauen-info-netz.de.

Die Frauenberatungsstelle Espelkamp ist erreichbar unter Tel. 05772/9737-44/-45; Frauenberatungsstelle Minden 0571/3886156. Weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme: Opferschutz der Polizei 0571/88664700; Wildwasser Minden e.V. 0571/87677; mannigfaltig Minden-Lübbecke e.V. 057/8892684; 24 h – Hilfetelefon 08000 /116 016.

Die Notrufkarten und Flyer sind auch bei Andrea Kneller im Rathaus erhältlich. Zudem steht die Gleichstellungsbeauftragte nach vorheriger Terminabsprache für Gespräche zur Verfügung. Kneller ist zu erreichen unter Tel. 05742/ 931138 oder per E-Mail an a.kneller@preussischoldendorf.de.

Hotline für Alleinerziehende

Seit sechs Wochen stemmen erwerbstätige Alleinerziehende die Doppelbelastung aus Homeoffice und Home-Schooling. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW hat deshalb – gefördert vom NRW-Familienministerium – eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende eingerichtet. Unter Tel. 0201/827747999 führen qualifizierte Ansprechpartnerinnen ­psycho-soziale Beratungsgespräche durch und helfen bei Fragen beispielsweise zu Lohnersatzzahlungen oder Umgangsregelungen in Corona-Zeiten. Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende ist montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr besetzt.

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