Angela Larusch spendet Pflanzen zur Förderung der Biodiversität in Preußisch Oldendorf
Die Bruchriede bekommt noch mehr Grün

Preußisch Oldendorf-Bad Holzhausen (WB). Die naturnahe Umgestaltung der Bruchriede zu einem ökologisch wertvollen Gewässer sowie zur deutlichen Verbesserung des Hochwasserschutzes ist bereits in vollem Gange. Damit dort noch mehr Diversität gewährleistet werden kann, hat Angela Larusch noch eine zusätzliche Pflanzaktion vorgeschlagen und auch umgesetzt.

Mittwoch, 20.05.2020, 06:00 Uhr
Am Ufer der Bruchriede können jetzt neben Bäumen auch verschiedene Pflanzen wachsen und gedeihen. Foto:
Am Ufer der Bruchriede können jetzt neben Bäumen auch verschiedene Pflanzen wachsen und gedeihen.

Die umfangreiche Fördermaßnahme der Umgestaltung der Bruchriede betreuen der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Bauen, Michael Reimann (Stadt Preußisch Oldendorf), und Stefan Schwengel als ökologischer Baubegleiter. Michael Reimann war für Angela Larusch, die täglich an der Bruchriede entlangläuft, deshalb auch erster Ansprechpartner für ihre spontane Idee.

300 neue Uferpflanzen gesetzt

Larusch hatte bereits die Pflanzung von Gehölzen und Sträuchern dort beobachtet. Sie kontaktierte Michael Reimann mit dem Wunsch, die Ufer mit eigenem Saatgut und Uferpflanzen zu bereichern und auch zukünftig Blühendes an der Bruchriede ehrenamtlich und in eigener Regie anzupflanzen. Nach Rücksprache mit dem Kreisumweltamt und in Kooperation mit Stefan Schwengel gab es „Grünes Licht“ für die Pflanzaktion.

Tamina und Angela Larusch (von links), Michael und Tanja Reimann sowie Stefan Schwengel haben fleißig Pflanzen gesetzt.

Tamina und Angela Larusch (von links), Michael und Tanja Reimann sowie Stefan Schwengel haben fleißig Pflanzen gesetzt.

Trotz regnerischen Wetters haben Angela Larusch und Tochter Tamina deshalb vor kurzem Saatgut als Ufermischungen und Einzelarten sowie etwa 300 Uferpflanzen nebst Werkzeugen, Gießkanne, Harke, Mulcher und Schaufeln eingeladen und an die Grenzstraße zum Einsatz gebracht.

Die in einem Naturgartenverein engagierte Ideengeberin stellte die selbst gezogenen Sämereien und Pflanzen der Stadt unentgeltlich zur Verfügung. Grund genug und Anlass für Michael Reimann und Ehefrau Tanja sowie Stefan Schwengel, Angela Larusch bei der Pflanzaktion tatkräftig und ehrenamtlich zu unterstützen.

Der Bürgermeister zeigt sich begeistert

Gemeinschaftlich wurde so auf etwa 700 Quadratmetern in vier Stunden verschiedenes Saatgut und Einzelarten wie Lichtnelke, Baldrian, Mädesüß, Blutweiderich, Weißes Labkraut, Kuckuckslichtnelke, Gamander-Ehrenpreis, Seifenkraut, Wiesenflockenblume, Natternkopf, wildes Leinkraut, Feldthymian, Wiesenmargerite, Hornklee, Moschusmalve und Sumpfschafgabe gesetzt beziehungsweise gepflanzt. Die rund 300 Uferpflanzen wie zum Beispiel Wasserdost und Sumpfziest werden demnächst initial bepflanzt.

Preußisch Oldendorf Bürgermeister Marko Steiner bedankte sich vor Ort bei Angela Larusch für die Idee und Aktion als auch bei den ehrenamtlichen Helfern Michael und Tanja Reimann sowie Stefan Schwengel für die Unterstützung. Steiner freute sich über diesen wertvollen Beitrag zur Biodiversität.

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