Pr. Oldendorf
Eichenprozessionsspinner ist zurück

Preußisch Oldendorf-Getmold (WB/stl). Der Eichenprozessionsspinner ist zurück in Preußisch Oldendorf, genauer gesagt in Getmold. Gab es im vergangenen Jahr ein einzelnes kleines Nest, so sind in diesem Jahr gleich mehrere Bäume betroffen. Die Situation sei aber bisher nicht besorgniserregend, erklärte Michael Reimann vom Fachbereich Bauen der Stadtverwaltung Preußisch Oldendorf am Freitag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Freitag, 12.06.2020, 20:00 Uhr
Der Eichenprozessionsspinner ist zurück in Preußisch Oldendorf, genauer gesagt in Getmold. Die Nester sind an der Ecke Kanalweg/Hafenstraße aufgefallen. Foto: Eva Rahe
Der Eichenprozessionsspinner ist zurück in Preußisch Oldendorf, genauer gesagt in Getmold. Die Nester sind an der Ecke Kanalweg/Hafenstraße aufgefallen. Foto: Eva Rahe

Die Nester sind im Bereich Giek­rieder Weg/Kanalweg aufgefallen, also in einem Gewerbegebiet. Reimann: „Laut Handlungsanweisung des zuständigen Ministeriums sind die öffentlichen Bereiche im verschiedene Kategorein gefasst worden.“ In diesem Fall sei es ausreichend, mit Schildern auf das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners aufmerksam zu machen. Eine Absperrung des Areals sei derzeit nicht vorgesehen. „Wir stehen aber bereits im Kontakt mit Fachfirmen, damit rasch reagiert werden kann, falls der Befall größer wird und es nötig sein sollte, die Nester entfernen zu müssen.“

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners entwickeln sich von Mitte Mai bis Ende Juni, dann erfolgt die Verpuppung. Somit ist auch die kritische Phase hinsichtlich gesundheitlicher Probleme auf den Zeitraum Mai/Juni begrenzt. Allerdings verbleiben Raupennester an den Bäumen oder fallen irgendwann ab. In den Nestern befinden sich Raupenhaare, die auch nach Jahren noch bei direktem Kontakt Allergien auslösen können. Ein direkter Kontakt mit den Raupen und Nestern sollte unbedingt vermieden werden.

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