Preußisch Oldendorf investiert nach Dürresommern 70.000 Euro
Sonnenschutz für Grundschule

Preußisch Oldendorf (WB). Es ist nicht zu übersehen, dass an der Grundschule Preußisch Oldendorf derzeit eifrig gewerkelt wird. Gerüste rahmen das Gebäude von allen Seiten ein. Was nach einer umfangreichen Renovierungsmaßnahme aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen aber als ein eher chirurgischer Eingriff: Die Stadt Preußisch Oldendorf lässt auf der Ostseite der Schule nämlich einen modernen Sonnenschutz installieren.

Donnerstag, 30.07.2020, 17:34 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 17:50 Uhr
Wegen der starken Aufheizung im Sommer bekommt die Ostseite der Grundschule in Preußisch Oldendorf derzeit einen Sonnenschutz verpasst. Ganz im Dunkeln müssen die Kinder in Zukunft dank der steuerbaren Markisoletten aber nicht sitzen. Foto: Viola Willmann
Wegen der starken Aufheizung im Sommer bekommt die Ostseite der Grundschule in Preußisch Oldendorf derzeit einen Sonnenschutz verpasst. Ganz im Dunkeln müssen die Kinder in Zukunft dank der steuerbaren Markisoletten aber nicht sitzen. Foto: Viola Willmann

Dürresommer

„In den letzten beiden Dürresommern hat sich herausgestellt, dass die Klassenräume auf dieser Seite massiv aufheizen“, erklärt Klaus Tellbüscher vom Gebäudemanagement der Stadt Preußisch Oldendorf. Durch den Sonnenschutz bekommen die Schülerinnen und Schüler in Zukunft angenehmere Bedingungen in ihren Klassenzimmern geboten. Denn die elektronisch steuerbare Mar­kisolette fährt automatisch herunter, sobald die Sonne aufgeht.

Im Dunkeln sitzen die ­Pennäler deswegen in Zukunft aber trotzdem nicht. „Der Sonnenschutz verdeckt nur ein Drittel der Fenster und wird anschließend in einem 45-Grad-Winkel nach vorne rausgefahren“, sagt Klaus Tellbüscher, so dass die Räume weiter mit Tageslicht erhellt werden. Entscheidend: In jedem Fall können sich die Schüler auf kühlere Temperaturen als in den heißen Monaten der Vorjahre freuen.

Schwer erträglich

Als Folge der Dürresommer und der schwer erträglichen Zustände in den Klassenzimmern hatte die Stadt die Investition im Haushalt 2020 verankert. Ein Lübbecker Unternehmen hat sich in den Sommerferien ans Werk gemacht. „Am Montag werden die Arbeiten nach den letzten Feinjustierungen dann wohl abgeschlossen sein“, betont Tellbüscher.

Dass nicht nur an der Ostseite der Grundschule aktuell ein Gerüst steht, sondern auch auf der Südseite, ist kein Zufall. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, um einen Neuanstrich der Fassade vorzunehmen“, sagt der Gebäudemanager. Neben der Ostfassade zeigt sich nun auch der Südgiebel wieder mit frisch aufgetragener Farbe von seiner besten Seite. Kostenfaktor für die Maßnahme: 70.000 Euro.

„Facelifting“

Doch nicht nur die Grundschule bekommt ein „Facelifting“. Auch die Sekundarschule wird „aufgehübscht“. „Die oberen Fenster auf der Südseite werden ausgetauscht. Die sind von 1975 und damit abgängig“, sagt der Experte.

In der Grundschule Bad Holzhausen sollten eigentlich neue LED-Lampen eingesetzt werden. Doch die Maßnahme hat sich verzögert. „Wahrscheinlich wird damit in den Herbstferien begonnen. Das Ganze dürfte sich bis ins nächste Jahr hinziehen.“

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