Zweitklässler der Preußisch Oldendorfer Grundschule tummeln sich im Wald
An drei Vormittagen in die Natur

Preußisch Oldendorf (WB). Ein Abenteuer der ganz anderen Art erlebten jetzt die Zweitklässler der Preußisch Oldendorfer Grundschule in Kooperation mit dem Stadtjugendpfleger Andreas Keller. Mit dem Bollerwagen, Proviant und guter Laune ging es an drei Vormittagen in die Natur. Mit dabei: Maren Quast, sozialpädagogische Fachkraft an der Grundschule, die die verschiedenen Klassen begleitete.

Donnerstag, 24.09.2020, 05:19 Uhr
Die Zweitklässler der Preußisch Oldendorfer Grundschule haben jetzt in Kooperation mit dem Stadtjugendpfleger Andreas Keller den heimischen Wald erkundet. Mit dem Bollerwagen, Proviant und einer Menge guter Laune ging es an drei Vormittagen in die Natur. Foto:
Die Zweitklässler der Preußisch Oldendorfer Grundschule haben jetzt in Kooperation mit dem Stadtjugendpfleger Andreas Keller den heimischen Wald erkundet. Mit dem Bollerwagen, Proviant und einer Menge guter Laune ging es an drei Vormittagen in die Natur.

Zunächst ging es steil bergan, und schon wenige Meter hinein in den Wald gab es viel zu entdecken. Ein Bergmolch wurde von der Murmeltierklasse ausgiebig bestaunt, die Kolibriklasse entdeckte Rehe, die sich schnell von dannen machten, und natürlich wurden Lerchen- und Fichtenzapfen gesammelt und allerlei Bäume bestimmt.

Nicht nur Baumkunde und Pflanzenkunde stand für die insgesamt 64 Schüler und Schülerinnen auf dem Programm, sondern auch die Frage: Wie verhalte ich mich im Wald? Einige lustige Sportspiele durften nicht fehlen. Andreas Keller hatte sich für dafür ein buntes Programm überlegt, das sowohl Geschicklichkeit sowie die Kooperation der Mitschüler und Mitschülerinnen untereinander förderte.

Eine Runde Waldfrisbee

Nach dem ersten Spiel wurde auf einer großen Zeltplane mitten im Wald gefrühstückt. Leider gesellten sich bei den ganzen Leckereien schnell einige Wespen dazu, und so musste nicht nur Abstand gehalten, sondern auch vorsichtig gegessen werden. Danach gab es eine Runde Waldfrisbee und die Wanderung ging weiter.

Viel Spaß machte den Kindern aus der Mäuseklasse das Entwickeln einer Eierflugmaschine. Hierbei überlegten sich die Kinder in zwei Gruppen, wie man ein rohes Hühnerei so in Naturmaterial verpackt, dass es einen Fall aus dreieinhalb Metern Höhe heil überstand. Aus Farn, Gräsern, Löwenzahn und Baumrinde entstanden beeindruckende Nester für die Eier.

Mit großem Jubel und beschwingt durch soviel Teamgeist wurde der Heimweg zum Jugendtreff angetreten. Dort durften die Jungen und Mädchen Airhockey, Billard und Kicker spielen. Nach diesem ebenso schönen wie lehrreichen Vormittag wanderten die Klassen schließlich wieder zurück zur Schule.

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