Corona-Ausbruch im Vitalis Wohnpark Bad Essen: Zwei von ihnen befanden sich seit Längerem in der Palliativpflege
Drei weitere Bewohner verstorben

Preußisch Oldendorf/Bad Essen (WB). Der Covid-19-Ausbruch ist noch nicht überstanden: In den vergangenen drei Tagen sind drei weitere Bewohner des Vitalis Wohnpark Bad Essen im Alter von 79, 80 und 82 Jahren verstorben. Das hat die Einrichtung am Sonntag mitgeteilt.

Sonntag, 18.10.2020, 17:34 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 17:46 Uhr
Im Vitalis Wohnpark Bad Essen ist die Situation noch angespannt. Foto:
Im Vitalis Wohnpark Bad Essen ist die Situation noch angespannt.

Zwei der Bewohner hätten sich schon seit Längerem in der Palliativpflege befunden. Somit seien seit Ausbruch der Pandemie sechs Personen gestorben; drei von ihnen seien bereits vor dem Corona-Ausbruch palliativ versorgt worden.

„Bisher liegen noch nicht alle Testergebnisse der zweiten Reihentestung vom Mittwoch durch den Gesundheitsdienst Osnabrück vor. Für 73 Senioren liegen negative Testergebnisse vor, darunter alle Bewohner der Räumlichkeiten Am Freibad 5“, heißt es seitens der Einrichtung. In der Pflegeeinrichtung Vitalis Wohnpark Bad Essen Am Freibad 3 befänden sich momentan 34 positiv getestete Senioren. Der Zustand der Infizierten gelte überwiegend als stabil, vielen gehe es mittlerweile deutlich besser. 28 von ihnen zeigten nur noch leichte oder gar keine Symptome mehr. Zwei Bewohner seien vollständig genesen. Drei Bewohner werden nach Angaben des Wohnparks nach wie vor im Krankenhaus betreut. Von den 129 Mitarbeitern infizierten sich inzwischen 27 mit dem Covid-19-Virus. Soweit die Einrichtung informiert sei, sei ihr Zustand stabil. Fünf Testergebnisse stünden insgesamt noch aus.

„Wir hoffen, dass wir dieses Wochenende den Höhepunkt der Infektion in unserer Einrichtung überschritten haben und sich die Situation in der kommenden Woche entspannt“, sagt Susanne Schmidt, Geschäftsführerin der Vitalis Wohnpark GmbH & Co. KG. „Für unsere Mitarbeiter und Bewohner sowie deren Angehörige bieten wir seit Mitte der Woche ein Hilfetelefon an. Psychologisches Fachpersonal soll sie unterstützen, mit der sehr belastenden Situation umzugehen.“ Außerdem bereite man für die nächste Woche noch Kontaktmöglichkeiten zu Seelsorgern via Tablet vor. Seit Dienstag würden täglich alle Mitarbeiter, die in das Gebäude kämen, mit einem Antigen-Schnelltest getestet, um mögliche weitere Ansteckungen zu vermeiden.

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