Glasfaser bis ins Haus: Gustav Internet will in Gemeinde Hüllhorst komplett ausbauen
Straßenpaten sind unterwegs

Hüllhorst-Ahlsen-Reineberg – WB -

In der Gemeinde Hüllhorst soll keiner mehr durchs Raster fallen in Sachen schnelles Internet. Jene Lücken sollen geschlossen werden, die sich trotz des Masterplans „Breitbandausbau“ des Kreises Minden-Lübbecke noch auftun und auch nicht in die Kategorie „weiße Flecken“ eingestuft werden. Der flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser bis ins Haus will sich die Firma Gustav Internet annehmen. Von Kathrin Kröger
Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
Wenn genug Hüllhorster mitmachen – mindestens 40 Prozent der betroffenen Haushalte – und sich für einen kostenlosen Hausanschluss mit Glasfaser entscheiden, gibt es für die Gemeinde den Vollausbau.
Wenn genug Hüllhorster mitmachen – mindestens 40 Prozent der betroffenen Haushalte – und sich für einen kostenlosen Hausanschluss mit Glasfaser entscheiden, gibt es für die Gemeinde den Vollausbau. Foto: dpa/Jan Woitas
 Damit es klappt, braucht es Werbung. Wie beispielsweise in Oberbauerschaft schon von der Dorfgemeinschaft initiiert und durch Straßenpaten begleitet, war man ebenso in Ahlsen-Reineberg alles andere als untätig, um Akquise zu betreiben. Im Gespräch mit dieser Zeitung berichtet Ortsvorsteherin Marie-Luise Rahe von einem „großen Erfolg“. Wie auch ihr Nachbar Torsten Stier habe sie alle betroffenen Haushalte in ihrem Bereich aufgesucht und die Unterlagen für 80 Vorverträge verteilen können. An drei Tagen war Marlies Rahe unterwegs. „Ich hatte auch Absagen, aber im Großen und Ganzen haben die meisten schon sehnlichst darauf gewartet, dass sie die Möglichkeit auf schnelles Internet bekommen“, sagt sie. Absagen seien zumeist von älteren Leuten gekommen, die das Internet wenig oder gar nicht nutzten. Die Interessierten hingegen hätten zum Beispiel von einer Wertsteigerung ihrer Immobilie durch einen Glasfaseranschluss gesprochen. „Das war auch für mich ein Grund“, berichtet die Ortsvorsteherin. Sie sei eine der Ersten gewesen, die den Anschluss beantragt hätte. „Ich bin mit gutem Beispiel vorangegangen“, sagt sie und lacht. Außerdem sei den Ahlsenern die Notwendigkeit einer stabilen und leistungsfähigen Breitbandverbindung insbesondere in der Pandemie deutlich geworden.
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