Do., 05.07.2018

Firma Drekopf übernimmt Entsorgung und stellt neues Fahrzeug vor Abfuhr jetzt in Grün-Weiß

Vorstellung des neuen Fahrzeugs (v. links): Christian Benker, Bürgermeister Bert Honsel, Inga Steinmeier, Dieter Drunagel, Drekopf-Niederlasssungsleiter Tristan Preiß, Johann Nickel, Jasmin Brodowski, Fahrer Thomas Schuster und Axel Waimann.

Vorstellung des neuen Fahrzeugs (v. links): Christian Benker, Bürgermeister Bert Honsel, Inga Steinmeier, Dieter Drunagel, Drekopf-Niederlasssungsleiter Tristan Preiß, Johann Nickel, Jasmin Brodowski, Fahrer Thomas Schuster und Axel Waimann. Foto: Michael Nichau

Rahden (ni). Ein nagelneues grün-weißes Entsorgungsfahrzeug wird ab 9. Juli in Rahden die Abfuhr von Rest- und Biomüll sowie Sperrmüll übernehmen. Neu damit beauftragt ist die Firma Drekopf. Gestern haben Mitarbeiter der Firma am Rathaus das neue Fahrzeug vorgestellt und über Neuerungen informiert.

»Das Fahrzeug haben wir gerade übernommen. es verfügt über moderne Technik«, erläuterte Tristan Maximilian Preiß, Niederlassungsleiter der Firma Drekopf in Bünde. Bei dem Lastwagen handelt es sich um einen so genannten »Grabber«, der die Mülltonnen seitlich greift und entleert, ohne dass ein Mitarbeiter aussteigen muss.

Und so bittet die Firma Drekopf darum, die Tonnen – Auftakt ist mit Bioabfall am 9. Juli – mit der Öffnung zur Straße aufzustellen. »Das ist ja auch schon bisher bei verschiedenen Abfuhrarten in Rahden praktiziert worden«, sagte Preiß. Und er ersucht die Bürger, dies auch in Zukunft so zu handhaben. Bei der ersten Abfuhr werden die Tonnen zudem mit einem Info-Aufkleber versehen, aus dem die korrekte Stellrichtung hervorgeht. Außerdem ist dort eine kostenlose Service-Rufnummer angegeben, die direkt zu den zuständigen Mitarbeitern in Bünde, Jasmin Brodowski und Axel Waimann, geschaltet ist.

»Sollte es Probleme oder Fragen geben, dann bitte dort anrufen«, sagt Tristan Preiß. Die Firma Drekopf mit knapp 700 Mitarbeitern und Hauptsitz in Mönchengladbach hat den Zuschlag bei der Neuausschreibung der Abfuhr in Rahden erhalten. »Diese Ausschreibung geht auf einen Ratsbeschluss zurück«, erläuterte Dieter Drunagel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung bei der Stadt Rahden. Demnach soll damit eine größere Wirtschaftlichkeit erreicht werden. Den Zuschlag erhielt mit Drekopf ein Unternehmen aus der Nähe, das über einen Stützpunkt in Espelkamp verfügt. »Dort, bei der Firma Hennemann, wird auch das neue Fahrzeug stationiert, das künftig im Stadtgebiet von Rahden unterwegs sein wird.

Für die Papier- und Wertstoffabfuhr (gelbe Säcke) ist weiterhin die Firma Wüppenhorst aus Stemwede zuständig. »Auch für die Zuteilung der gelben Säcke«, wie von Seiten der Firma Drekopf hervorgehoben wurde.

Neu sei, dass das Entsorgungsfahrzeug am Abfuhrtag früher anrücken werde als bisher, stellte der Niederlassungsleiter heraus. »Es empfiehlt sich, die Tonnen schon am Vortag der Abfuhr an die Straße zu stellen«, meinte Tristan Preiß.

Die Firma Drekopf wird in den ersten vier Wochen ein zweites Fahrzeug mit Heckkippung einsetzen. »Damit wir ausreichend Reserven haben. Die Fahrer müssen in der Anfangsphase Erfahrungen sammeln und die Abfuhrwege optimieren«, sagte Axel Waimann, der bereits probeweise eine Tour in Rahden gefahren ist. Ziel sei aber, die Abfuhr im Stadtgebiet in Zukunft mit nur einem Fahrzeug zu bewältigen.

Ständiger Fahrer und Ansprechpartner für die Bürger ist Thomas Schuster. Er überprüfe auch, ob etwa der Bioabfall mit Müll verunreinigt sei. »Plastiktüten etwa gehören nicht in die Biotonne«, erläutert er. Auch wenn diese als »kompostierbar« deklariert seien.

Neu ist auch, dass der Tonnentausch nicht mehr beim Rathaus, sondern bei der Firma Drekopf angemeldet werden muss. Ausnahme seien generelle An- und Abmeldungen der Abfuhr. »Auch da stehen wir im engen Kontakt mit der Stadt Rahden«, sicherte Preiß zu. Zuständig dort sind Inga Steinmeier, Christen Spreen und Christian Benker. Beibehalten wird der bisherige Abfuhrkalender. »Da ändert sich nichts«, sagte Christian Benker. Dieser würde auch 2019 weitergeführt werden.

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