Fr., 07.12.2018

Lions Club Rahden-Espelkamp stellt Förderung für Kurse in Kitas vor Mehr Kinder sollen schwimmen lernen

Henning v. Eichel-Streiber (Lions/von links), Petra Reis-Wederz (DRK), Anna Bruguet (Kirchenkreis), Heidrun Assmann (Stadtsportverband), Dr. Roland Mettenbrink, Anna Simke (DRK), Dietmar Hesslau und Christin Niemeier (Parität) haben das Schwimm-Projekt in der Stadtsparkasse vorgestellt. Im Hintergrund der Lions-Weihnachtsbaum, an dem noch Karten von Schülern der Bischof-Hermann-Kunst-Schule hängen. Sie warten noch auf Menschen, die den Kindern und Jugendlichen ihren Wunsch erfüllen möchten.

Henning v. Eichel-Streiber (Lions/von links), Petra Reis-Wederz (DRK), Anna Bruguet (Kirchenkreis), Heidrun Assmann (Stadtsportverband), Dr. Roland Mettenbrink, Anna Simke (DRK), Dietmar Hesslau und Christin Niemeier (Parität) haben das Schwimm-Projekt in der Stadtsparkasse vorgestellt. Im Hintergrund der Lions-Weihnachtsbaum, an dem noch Karten von Schülern der Bischof-Hermann-Kunst-Schule hängen. Sie warten noch auf Menschen, die den Kindern und Jugendlichen ihren Wunsch erfüllen möchten. Foto: Elke Bösch

Rahden/Espelkamp (bös). Der Lions Club Rahden-Espelkamp will, dass mehr Kinder im Vorschulalter Schwimmen lernen. Wie das funktionieren kann, stellte Präsident Dr. Roland Mettenbrink am Donnerstag vor.

»Ich war erschreckt, als ich von den vielen Badeunfällen in diesem Sommer hörte und dabei erfuhr, dass nur noch etwa die Hälfte der Kinder schwimmen können.« Mit so einer hohen Zahl habe er nicht gerechnet«, gestand Mettenbrink ein. »Zu meiner Zeit haben wir noch vom zweiten Grundschuljahr bis zum Abitur Schwimmunterricht gehabt«, erinnerte der Präsident. Das habe sich geändert, bedauerte Mettenbrink und führte das auch auf fehlende Lehrschwimmbecken und Hallenbäder zurück. Doch jetzt hat der Lions Club eine Idee entwickelt. »Die Lions wollen das Schwimmenlernen im Vorschulalter fördern«, kündigte Mettenbrink an.

»Dieser Sport ist für unsere Kinder eine Notwendigkeit. Nach Abschluss der Grundschule sollte jedes Kind Schwimmen beherrschen.« Bei guter Organisation, Engagement der Eltern und des Personals in den Kitas möchte der Club erreichen, schon im letzten Jahr in der Kita mit dem Schwimmen durch Wassergewöhnungskurse bis zum hin zum »Seepferdchen« die Grundlage für das Schwimmenlernen zu legen.

200 bis 300 Euro pro Einrichtung

Für eine Gruppe von 12 Kindern koste ein Lehrgang von 12 Stunden etwa 1000 Euro. Der Lions Club Rahden-Espelkamp werde jeden Kursus mit 200 bis 300 Euro je nach Kassenlage unterstützen, führte Roland Mettenbrink aus.

»Im Altkreis Lübbecke gibt es 25 evangelische Kindergärten und um die 25 in anderer Trägerschaft. Bei der Zielgruppe ›letztes Kindergartenjahr‹ kommt man insgesamt auf ungefähr 1000 Kinder. Die Kosten liegen bei 80 Euro pro Teilnehmer, also insgesamt bei auf 80.000 Euro. Mit geschätzten Fahrtkosten von 20.000 kommen wir auf 100.000 Euro«, rechnete Mettenbrink vor. Dieser Betrag sei für die Lions zu riesig.

Der Club plant durch Aktivitäten wie jetzt auf den Weihnachtsmärkten in Espelkamp und in Benkhausen den Spendentopf: »Schwimmenlernen im Vorschulalter« zu bilden. »Allen, die dieses Thema am Herzen liegt, auch andere Clubs, können sich daran beteiligen und eine Spende auf das Konto bei der Stadtsparkasse Rahden, Iban: DE 58 4905 1065 0000 0393 70 einzahlen«, betonte Mettenbrink.

Einfach Antrag stellen

Für Kindergärten ist die Teilnahme leicht: Sie stellen einfach formlose Anträge beim Lions Club. Letztere wird zusammen mit dem evangelischen Kirchenkreis Lübbecke, der katholischen Kirche, dem Serviceclub des Altkreises und der Kirchengemeinde Preußisch Ströhen am 26. Mai ab 10 Uhr einen Gottesdienst mit dem Ratsvorsitzenden der EKD Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm in der Immanuel-Kirche in Preußisch Ströhen feiern. Die Kollekte wird für das Projekt »Schwimmenlernen im Vorschulalter« bestimmt sein.

»An den Schwimmkursen sollten auch Kinder aus sozial schwächeren Familien teilnehmen. Der Lions Club wird die Lehrgänge aus seinem Spendentopf anteilig bezuschussen«, versichert Dr. Roland Mettenbrink.

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