Mo., 14.01.2019

Löschzug Rahden zieht Bilanz – Beförderungen und Ehrungen vorgenommen 109 Einsätze halten die Wehr in Atem

Geehrte und beförderde Wehrleute des Löschzuges Rahden mit Zugführer Marco Dieckröger (links) sowie dessen Stellvertreter Andreas Berg, Feuerwehr-Seelsorger Roland Mettenbrink und Feuerwehrchef Mark Ruhnau (rechts).

Geehrte und beförderde Wehrleute des Löschzuges Rahden mit Zugführer Marco Dieckröger (links) sowie dessen Stellvertreter Andreas Berg, Feuerwehr-Seelsorger Roland Mettenbrink und Feuerwehrchef Mark Ruhnau (rechts).

Rahden (WB/ni). Jahresbilanz hat der Löschzug Rahden der Freiwilligen Feuerwehr gezogen. Löschzugführer Marco Dieckröger begrüßte die Kameraden im Gerätehaus Rahden.

Dem Löschzug gehören aktuell 49 Feuerwehrleute (41 Männer und 8 Frauen) an. Mit dazu gehören in der Tagesbereitschaft zusätzlich neun Kameraden aus den umliegenden Ortschaften. Somit stehen tagsüber 58 Einsatzkräfte zur Verfügung. Die Ehrenabteilung zählt 17 Kameraden.

Stellvertretender Löschzugführer Andreas Berg hielt einen Rückblick auf die Einsätze des vergangenen Jahres. Es sei mit 109 Einsätzen ein sehr arbeitsreiches, aber auch ruhigeres Jahr als das vorhergehende mit 119 Einsätzen gewesen.

2000 Stunden im Einsatz

In den etwa 2000 Einsatzstunden war wieder das gesamte Spektrum an Feuerwehreinsätzen vertreten. Beim Sturm Frederike im Januar zu 16 Unwettereinsätze ausrücken. Zu den Großbränden zählt etwa der Brand der Thomaskirche in Espelkamp im März, der Flächenbrand in Tonnenheide »Am Bramkamp« im Juli oder der Hallenbrand in Wehe im November.

Bei der Beseitigung von umweltgefährdeten Stoffen war die Ölspur »Am Espelkämper Feld« die längste und schweißtreibendste gewesen. Es mussten auch wieder verschlossene Türen geöffnet werden, um hilflosen Personen zu helfen und eingeklemmte Personen mussten nach Unfällen aus ihren Autos befreit werden, wie im Mai am Mindener Postweg.

Der Haupteinsatzmonat des Löschzuges Rahden war der Monat Januar mit 25 Einsätzen. Bei 15 Einsätzen wurde über die Sirene alarmiert.

Zusätzlich absolvierten die Kameraden reguläre Dienste mit einem Aufwand von etwa 1400 Stunden. Bei den Diensten waren durchschnittlich 27 Personen anwesend. Hierzu kommt noch eine große Anzahl von Sonderdiensten wie unter anderem das Mittelalterliche Treiben am Museumshof und sonstige Ordnungsdienste.

Die Feuerwehrkräfte nahmen mit 1400 Stunden an Lehrgängen, Seminaren und Fortbildungen teil. 34 Ausbildungsveranstaltungen wurden von ihnen besucht. Auch als Ausbildungsstandort hat sich Rahden bewährt: So wurden am Gerätehaus auch Lehrgänge wie zum Beispiel der Grundlehrgang TM 1, sowie auf Kreisebene der Theorieteil des Lehrganges Truppführer in Rahden durchgeführt.

Lehrgänge

Der Ausbildungsbeauftragte der Stadtwehr Rahden, Carsten Kunter, teilte für folgende Kameraden Teilnahmebescheinigungen für die erfolgreich absolvierten Lehrgänge aus:

Truppmann Lehrgang TM 1: Justin Siemering, Rehé Hülshorst, Phil Hesse, Frank Schwarze, Milan Stratmann, Sebastian Hilker und Velten Willmann; Truppmann Lehrgang TM 2: Nathalie Wienecke, Ebrahim Matar und Nils Thielemann; Atemschutzlehrgang: Yvonne Scholz-Hohnstedt, Jens Brandes, Marek Hesse, Ebrahim Matar, Nils Thielemann; Sprechfunker-Lehrgang; Justin Siemering, Jens Brandes, René Hülshorst, Phil Hesse, Frank Schwarze und Milan Stratmann; Truppführer Lehrgang: Theresa Kubel und Sebastian Wenzel; Technische Hilfe Wald: Fabian Tiemann, PSU-Helfer: Meike Kaster. Lehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster: Andreas Berg, Marco Dieckröger und Alexander Thie.

Beförderungen

Vom Leiter der Feuerwehr, Mark Ruhnau, wurden folgende Ernennung/Beförderungen vorgenommen: Die Anwärterin Justin Siemering wurde zur Feuerwehrfrau und die Anwärter René Hülshorst, Phil Hesse, Milan Stratmann und Frank Schwarze wurden jeweils zum Feuerwehrmann ernannt.

Feuerwehrfrau Nathalie Wienecke wurde zur Oberfeuerwehrfrau, Jens Brandes und Fabian Tiemann jeweils zum Oberfeuerwehrmann befördert. Des Weiteren wurde die Oberfeuerwehrfrau Meike Karen Kaster nach absolvierter Dienstzeit zur Hauptfeuerwehrfrau ernannt.

Ehrungen

Löschzugführer Marko Dieckröger konnte einigen Kameraden zum Dienstjubiläum gratulieren.

Björn Wullbrandt trat im Jahr 1998 in die Feuerwehr ein und ist somit 20 Jahre aktives Mitglied der Feuerwehr. Der Kamerad Walter Köster wurde nach 40-jähriger Dienstzeit mit einem kleinen Präsent geehrt. Bernd Höinghaus erhielt eine Auszeichnung für sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Feuerwehr. Ebenso wurde Hans-Otto Müller, der im Jahr 1968 in die Feuerwehr eingetreten ist, für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

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