Fr., 30.08.2019

Mittelständler aus der Hochbaubranche setzt auf Synergie Glasmetall baut Produktion neu

Erster Spatenstich bei einsetzendem Regen für ein Millionenprojekt in Rahden: (von links): Bert Honsel, Markus Klein, Wilfried Meuer und Rüdiger Wolf, Bastian Jäntsch, Florian Hörter, und Architekt Christoph Becker.

Erster Spatenstich bei einsetzendem Regen für ein Millionenprojekt in Rahden: (von links): Bert Honsel, Markus Klein, Wilfried Meuer und Rüdiger Wolf, Bastian Jäntsch, Florian Hörter, und Architekt Christoph Becker. Foto: Peter Götz

Von Peter Götz

Rahden (WB). Im äußersten Süden Rahdens, im Gewerbegebiet westlich der Seufzerallee, steht schweres Baugerät bereit. Hier soll für etwa 9 Millionen Euro auf 37.000 Quadratmetern Fläche der neue Stammsitz der Rahdener Glasbauspezialisten entstehen.

Im repräsentativen Verwaltungsgebäude sollen spätestens Ende 2021 die Geschicke aller Firmenteile zentral geleitet werden. Bis dahin müssen die beiden neuen Hallen für den Stahlbau und die Alufertigung stehen, und der Betrieb darin aufgenommen sein. Der geplante Zeitpunkt für die Produktionsaufnahme ist das vierte Quartal 2020.

Glasmetall beschäftigt zurzeit am Standort Rahden 150 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch weitere 30 im firmeneigenen Stahlwerk in Haren an der Ems. Dort wird mit einer Stahlfertigungskapazität von jährlich 4500 Tonnen die Abdeckung des Materialbedarfs gesichert. Der Standort Haren bleibt erhalten, alle anderen Verwaltungs- und Produktionsstätten werden durch das Neubauprojekt zusammengeführt.

Vertriebs-Geschäftsleiter Markus Klein erklärte beim Spatenstich: »In der Fertigung werden wir die größten Synergieeffekte der Zusammenführung unserer Betriebsstätten erzielen. Das bedeutet kurze Wege in der Produktion und schafft Kapazitäten für Wachstum und Beschäftigung in der Region.«

Nun erfolgte zunächst der symbolische »Spatenstich« durch die Geschäftsleitung im Beisein des Architekten, einer Abordnung aus dem Rathaus und der finanzierenden Bankinstitute. Richtig los geht es dann mit den Erdarbeiten um die etwa drei Meter Höhendifferenz des Geländes auszugleichen. Darauf folgt die Fundamentierung der Hallen, und »mit einem Quäntchen Glück sind die ersten Hochbaumaßnahmen der neuen Produktion schon am Ende dieses Jahres sichtbar«, hieß es von der Firmenleitung.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6884446?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516046%2F