Fr., 27.09.2019

Präventionsrat Rahden definiert bei Versammlung neue Ziele Vernetzung mit Klimabündnis

Der neue Vorstand mit Dr. Wolfgang Adam (links). Die Mitglieder haben einige neue Ziele und Vorhaben definiert.

Der neue Vorstand mit Dr. Wolfgang Adam (links). Die Mitglieder haben einige neue Ziele und Vorhaben definiert.

Rahden (WB/ni). Der Präventionsrat Rahden hat seine jährliche Mitgliederversammlung abgehalten und Neuheiten bekannt gegeben. WB-Redakteur Michael Nichau hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Dr. Wolfgang Adam.

Was gab es Neues während der öffentlichen Mitgliederversammlung?

Dr. Wolfgang Adam: Zum besseren Überblick für die Bürger haben wir beschlossen, drei Aktionsfelder zu bilden, damit jeder klarer sehen kann, wie wir aufgestellt sind. Das ist zum einen das Aktionsfeld »Familien und Kinder stärken«, »Gemeinsam leben«, »Integration« sowie der Bereich »Qualifizierung und Fachvorträge«. Durch die örtlichen Sponsoren von Banken und Privaten und die Zuwendung von der Stadt Rahden und vom Land können wir weiterhin wie im vergangenen Jahr gute Aktionen, Veranstaltungen, Unterstützungen und JuKi-Tage machen. So wird es etwa am 12. November eine Veranstaltung mit Referenten zum Thema »Gesundheit und Klimawandel« im Bahnhof geben.

 

Was tut sich im Hinblick auf Integration?

Adam: Auch ist ein Interkultureller Markt  in Planung, der im Wechsel mit dem »Kinder und Jugendtag« alle zwei Jahre ausgerichtet werden soll. Eine altkreisweite Lesepaten-Schulung wird im Frühjahr veranstaltet. Und wir wollen eine Arbeitsgruppe neu gründen, die beim Aufbau von Selbsthilfegruppen unterstützend helfen soll.

 

Welche Veränderungen gibt es noch und wie sieht die Mitgliederzahlen-Entwicklung aus?

Adam: Die jetzt fast 70 Mitglieder und viele anderen Unterstützer werden viel bewegen in unserer schönen Stadt. Gesellschaftliche Situationen verändern sich zur Zeit, es gibt dort eine zunehmende Polarisierung. So sehen wir als eine wichtiges Thema auch den Klimawandel, so dass wir als Verein dem Klimabündnis Minden Lübbecke beigetreten sind, um uns zu vernetzen. Hier gilt es, in sinnvoller und machbare Weise zu unterstützen.

 

Gibt es weitere Ziele?

Adam: Der Präventionsrat hat sich deutlich von rechtsnationalen Ideen und Kräften distanziert und sieht Gefahren für unser Zusammenleben. Als Präventionsrat verstehen wir uns als Förderer und Netzwerker für das gesunde Zusammenleben in Rahden.

 

Können Sie dazu Beispiele nennen?

Adam: Das klappt hervorragend bei den Flüchtlingen, wo Kirche und Stadt im Konsens mit »Kümmerern« zusammen arbeiten. Auch bei der Lesepatenaktion, die durch Helga Filbert seit mehr als einem Jahrzehnt hervorragend koordiniert wird, ist das zu sehen. Abschließend möchte ich erwähnen, dass wir uns über weitere ehrenamtliche Helfer freuen würden. Außerdem möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Rahden, dem Stadtrat und unserem Bürgermeister und Schirmherrn Dr. Bert Honsel bedanken.

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