Neuer Pächter für die Strecke Rahden-Ströhen gefunden
Draisinen rollen auch 2020

Rahden (WB). Wie geht es weiter mit der Bahntrasse von Rahden in Richtung Norden ? „Weit in die Zukunft blicken kann ich nicht. Für uns als Stadt ist jetzt zunächst einmal realistisch, dass wir den Draisinenbetrieb zwischen Rahden und Wagenfeld weiterführen“, sagte Honsel auf Anfrage dieser Zeitung.

Mittwoch, 19.02.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 05:04 Uhr
In den Draisinenbahnhof in Rahden an der Weher Straße kommt wieder Leben. Es wurde ein neuer Pächter gefunden. Foto: Michael Nichau
In den Draisinenbahnhof in Rahden an der Weher Straße kommt wieder Leben. Es wurde ein neuer Pächter gefunden. Foto: Michael Nichau

Es sei gelungen, einen neuen Pächter für die Draisinenstrecke mit Start- und Zielpunkten in Rahden und Wagenfeld zu finden. „Der Vertrag ist geschlossen und der Betrieb soll im März aufgenommen werden“, kündigte Honsel an. Neuer Pächter sei Jörg Hespos, Inhaber des Ströher Lokschuppens. „Es ist schon schwierig gewesen, einen geeigneten Mann zu finden“, meinte Honsel.

Auch mit der Gemeinde Wagenfeld sei ein entsprechendes Übereinkommen geschlossen worden. „Das sichert für uns einen wichtigen Bestandteil im Tourismus-Konzept“, erläuterte Rahdens Bürgermeister.

Stadt wolle am Thema dranbleiben

Auch sei von einem Gespräch mit dem Verkehrsverbund OWL bekannt, dass das niedersächsische Verkehrsministerium den Plänen für eine Wiederbelebung des Bahnverkehrs von Rahden aus in Richtung Bassum zunächst eine klare Absage erteilt hatte. „Das ist vielleicht mit den Förderplänen der Bundesregierung noch nicht vom Tisch. Ob hier irgendwann wieder mal Züge fahren werden, müssen wir tatsächlich abwarten. Die Absage des niedersächsischen Ministeriums bedeutet ja nicht, dass wir nicht am Thema dranbleiben.“

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