Ehrenamtliche überbringen Willkommenspaket und Gutschein für einen Baum
So begrüßt Rahden die Neugeborenen

Rahden (WB). Der kleine Till hat am 15. Februar – sehr zur Freude seiner Eltern Carolin und Sebastian sowie Bruder Jonte – das Licht der Welt erblickt. „Er ist als gewissermaßen Karnevalsprinz geboren, denn der 15. Februar war das Karnevalswochenende.

Mittwoch, 03.06.2020, 06:00 Uhr
Mutter Carolin mit Klein-Till, dessen Brüderchen Jonte. Sonja Kükelhan (rechts) überreichte das Willkommenspaket der Stadt Rahden. Foto:
Mutter Carolin mit Klein-Till, dessen Brüderchen Jonte. Sonja Kükelhan (rechts) überreichte das Willkommenspaket der Stadt Rahden.

Es markierte das letzte beschwingte fröhliche öffentliche Leben vor der Corona-Epidemie“, sagt Heike Krüger, Familien- und Gleichstellungsbeauftragte. „Dass er in Zeiten von Corona geboren ist, ahnt der neue Erdenbürger nicht und es ist ihm auch völlig egal. Er macht einen zufriedenen und glücklichen Eindruck im Kreise seiner Familie.“

Eigentlich sollten die stolzen Eltern ihr Willkommenspaket von der Stadt Rahden schon Anfang April erhalten, doch Corona machte allen einen Strich durch die Rechnung. Umso mehr freute sich jetzt die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Sonja Kükelhan, dass sie unter Einhaltung aller Vorschriften der jungen Familie ihr Willkommenspaket an der Tür überreichen durfte.

Frühkindliche Schwimmförderung

Neben Geschenken und vielen Informationen für junge Familien bekommen die Eltern verschiedene Gutscheine, zum Beispiel über frühkindliche Schwimmförderung, Kinderbesteck und vieles mehr.

Als weiteres Willkommensgeschenk und im Rahmen von weiteren Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Rat und Verwaltung beschlossen, Familien mit Neugeborenen einen Gutschein über einen Geburtsbaum zu überreichen. Dazu gehört ein entsprechender Anhänger mit Namen und Geburtsdatum des Kindes. „Hier geht ein großer Dank an die Firma Kolbus, die diese Namensschilder in ihrer Ausbildungswerkstatt fertigt“, betont Heike Krüger. „Auch in Zukunft möchte Kolbus die Familienarbeit gerne unterstützen.“ Die Rahdener Familienbeauftragte ist mit dem Geschäftsführer der Firma Kolbus, Wilfried Kröger, darüber im Gespräch und freut sich über die Kooperation. „Eine gute Familienförderung als weicher Standortfaktor ist wichtig, um Rahden für geeignete Fachkräfte interessant zu machen“, sagt Kröger aus Unternehmersicht.

Tolles Projekt

Was machen Familien mit dem Geburtsbaum, wenn sie keine Pflanzgelegenheit haben? Die Stadt Rahden übernimmt das Pflanzen der Bäume auf städtischen Grundstücken. Familienstelle, Stadtmarketing und Bauamt sind sich einig – daraus können schöne Streuobstwiesen für die Einwohnerinnen und Einwohner in Rahden entstehen. „Ein tolles Projekt im Hinblick auf die Biodiversität“ sagt Bauamtsleiter Dieter Drunagel und ist sicher, dass sich geeignete Flächen im Stadtgebiet für dieses Vorhaben finden lassen.

Auch Bürgermeister Dr. Bert Honsel freut sich über das Projekt. Sein Dank geht an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die die Familienstelle mit viel Engagement unterstützen. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das Konzept zur Familienförderung so nicht umsetzbar“, ergänzt der Bürgermeister.

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