CDU Stadtverband nominiert Kandidaten – Team spiegelt die Vielfalt der Stadt
„Rahden wird vor Ort gemacht“

Rahden (WB). Der Blick nach hinten dauerte nur kurz, vielmehr hat sich die CDU Rahden in ihrer Aufstellungsversammlung mit der Zukunft der Stadt beschäftigt und in großer Einmütigkeit die personellen Weichen für die kommende Kommunalwahl im September gestellt.

Samstag, 20.06.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 20.06.2020, 05:02 Uhr
Die CDU hat ihre Kandidaten nominierrt. Gruppenbild mit Bürgermeister Bert Honsel (links) und der Landratsbewerberin Anna-Katharina Bölling (rechts). Foto:
Die CDU hat ihre Kandidaten nominierrt. Gruppenbild mit Bürgermeister Bert Honsel (links) und der Landratsbewerberin Anna-Katharina Bölling (rechts).

„Wir befinden uns mitten in einem Generationswechsel“, stellte die Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann in ihrer Rede fest und bedankte sich bei allen verdienten Kommunalpolitikern, die teilweise nach mehreren Jahrzehnten der politischen Arbeit nicht noch einmal für den Rat kandidieren wollten.

Nahezu einstimmig wählten die anwesenden CDU-Mitglieder bei der Sitzung in Rüters Gasthaus folgende Kandidaten: Frank Holtmann (Wahlbezirk 1), Guido Peitsmeier (2), Petra Pödtke (3), Ulrich Hartmann (4), Joachim Daubitz (5), Ulrike Kokemor (6), Robert Scherkowski (7), Thorsten Klein (8), Ulrich Eikenhorst (9), Matthias Hartmeier (10), Jürgen Meyer (11), Bianca Winkelmann (12), Christian Kammeier (13), Ralf Möller (14), Sven Reimers (15), Ulrich Koors (16) und Christian Krüger (17).

Die Reserveliste der CDU

Die Rangfolge: 1. Guido Peitsmeier, 2. Bianca Winkelmann, 3. Christian Krüger, 4. Thorsten Klein, 5. Ulrich Hartmann, 6. Petra Pödke, 7. Ralf Möller, 8. Ulrike Kokemoor, 9. Matthias Hartmeier, 10. Jürger Meyer, 11. Christian Kammeier, 12. Ulrich Koors, 13. Sven Reimers, 14. Ulrich Eikenhorst, 15. Joachim Daubitz, 16. Frank Holtmann, 17. Robert Scherkowski, 18. Niklas Loheide, 19. Matthias Specht, 20. Gerd Grewe, 21. Uwe Hilker, 22. Dagmar Nolte, 23. Sven Viermann, 24. Gernot Bringewatt, 25. Elke Bösch, 26. Carsten Borcherding, 27. Carsten Friedrich, 28. Werner Bredenkötter, 29. Achim Zacharias und 30. Detlef Tacke.

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„Wir sind ein starkes Team“, freut sich Bianca Winkelmann. Die CDU-Vorsitzende warnte davor, sich nur mit sich selbst zu beschäftigen. „Parteien sind dafür da, Probleme zu lösen. Wenn das nicht einmal in den eigenen Reihen klappt, schafft das kein Vertrauen.“

Winkelmann lobte außerdem, dass das Team der CDU die Vielfalt der Stadt widerspiegele: „Alle unsere Kandidaten wohnen in der Ortschaft, für die sie oder er kandidiert. Für uns gilt: Rahden wird vor Ort gemacht“, sagte die Preußisch Ströherin und gab ein Versprechen in Sachen Ortsvorsteher ab: „Da in den vergangenen Jahren in schöner Regelmäßigkeit die Oppositionsparteien immer nach, aber nie vor einer Wahl versucht haben, die Ortsvorsteher abzuschaffen, kommt hier und heute die klare Aussage: Wir wollen alle Lebensbereiche in Rahdens Innenstadt und Außenortschaften ausgewogen entwickeln und begleiten“, sagte sie. Und für sie gehören dazu auch Ortsvorsteher, die neben den Ratsvertretern „wichtige Ansprechpartner vor Ort“ seien.

Mit dem neu geschaffenen Grundschulverbund Rahdener Land sei ein wichtiger Schritt für die Grundschulen erreicht und auch in Zukunft wolle die CDU an allen Grundschulstandorten festhalten. Als wichtige Erfolge der vergangenen Jahre nannte die CDU-Vorsitzende zusätzlich unter anderem die Schaffung neuer Bauplätze sowie das Ärztehaus („wichtiger Meilenstein“) sowie die finanzielle Förderung zur Neuansiedlung von Medizinern.

Bianca Winkelmann: „Mit unserem Förderprogramm für Ärzte sind wir hier in Rahden einen neuen Weg gegangen, der einmalig im Kreis ist. In der neuen Wahlperiode sollten wir die Diskussion über Stipendien für Studenten, die sich nach der Ausbildung in Rahden niederlassen wollen, weiter nachdenken. Und um gut ausgebildete Mediziner vom Leben auf dem Land begeistern zu können, gehört noch mehr dazu.“

Guido Peitsmeier, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Spitzenkandidat auf der Rahdener CDU-Reserveliste, sieht in der Wirtschaftsförderung einen weiteren wichtigen Punkt für die Zukunft. „Die Entscheidung für die Wohnmobilplätze am Rahdener Museumshof ist ein ganz wichtiges Signal für den Tourismus und die Gastronomie in Rahden, die mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen sind“, ging er auf den jüngst getroffenen knappen Beschluss der Rahdener Kommunalpolitik ein. „Es ist ein gutes Beispiel für die Ratsarbeit der CDU-Fraktion, die stets sachorientiert das Wohl aller Rahdener im Blick hat.“

Zu den ersten Gratulanten der aufgestellten Kandidaten zählte die Landratsbewerberin der CDU Minden-Lübbecke, Anna Katharina Bölling. Passend dazu nominierte die CDU Rahden an dem Abend außerdem die beiden Kandidaten für den Kreistag. Dies sind Sven Reimers und Ulrich Koors. Die offizielle Aufstellung erfolgt bei der Versammlung der Mühlenkreis-CDU am kommenden Montag.

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