Am Alten Markt und am Glindower Platz wird gebaut – Glockenspiel erhalten
In Rahden tut sich einiges

Rahden (WB). Wie entwickelt sich Rahden weiter? Im Zuge der Corona-Pandemie schienen einige Bauprojekte und Vorhaben, auch der Stadt Rahden, ins Stocken geraten zu sein. Zumindest bei zwei Projekten handelt es sich allerdings um private Bauvorhaben, wie Bürgermeister Bert Honsel auf Anfrage dieser Zeitung erläuterte.

Freitag, 18.09.2020, 02:00 Uhr
Das Gebäude der ehemaligen Amtssparkasse wird umgebaut. Hier entstehen acht Wohnungen. Foto: Michael Nichau
Das Gebäude der ehemaligen Amtssparkasse wird umgebaut. Hier entstehen acht Wohnungen. Foto: Michael Nichau

Amtssparkasse

Bei der alten Amtssparkasse am Glindower Platz – sie befindet sich im Eigentum einer Espelkamper Familie – werden Wohnungen geschaffen. „Es gibt eine Baugenehmigung bereits aus dem Jahr 2016. Demnach sollen in den Obergeschossen des Gebäudes acht Wohneinheiten entstehen“, schildert Honsel den Sachverhalt. Im Zuge der Baumaßnahmen werde das Gebäude möglicherweise komplett eingerüstet. Derzeit laufen die Baumaßnahmen lediglich im rückwärtigen Bereich.

„Wie das Gebäude letztlich genutzt werden soll, steht noch nicht fest. Die bisher genehmigten Nutzungen mit Arzt- und Massagepraxis im Erd- und Untergeschoss bleiben nach derzeitigen Stand bestehen“, sagte Honsel. Jetzt würden die Bauarbeiten weitergehen. Die Bauzeit sei bis Ende 2021 angekündigt.

Was wird mit dem Glockenspiel? „Die Eigentümer haben bestätigt, dass das Glockenspiel mit der Umrahmung auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Eine Inbetriebnahme würden sie sogar begrüßen. Dies würde das Gebäude aufwerten“, sagte Honsel.

Alter Markt

Am Alten Markt soll es mit einem Mehrfamilienhaus an der Stelle des ehemaligen Feuerwehrhauses weitergehen. Dort habe es in der Zwischenzeit einen Architektenwechsel gegeben, sagte der Bürgermeister. „Der Kreis hat die Baugenehmigung erteilt. Die Maße orientieren sich am bereits 2015 vorgestellten Testentwurf in der Variante 3.“ Dabei handelt es sich um drei Gebäude, die sich auf der Baufläche verteilen und noch Platz für Auto-Stellplätze bieten.

Osnabrücker Straße

Auch an der Osnabrücker Straße geht es weiter. Dabei ist die Stadtverwaltung derzeit noch damit beschäftigt, an dieser Stelle Baurecht zu schaffen. „Wir stehen im Gespräch mit der Bezirksregierung in Detmold, um die Pläne hier voran zu bringen“, sagte Bürgermeister Bert Honsel.

An der Osnabrücker Straße, auf dem Areal gegenüber der Ford-Autowerkstatt sollen Wohnbebauung und ein Supermarkt entstehen.

Gerüchten in der Stadt, deren zufolge der WEZ nicht mehr an der Fläche interessiert sein solle, erteilt der Bürgermeister eine klare Absage. „Ich stehe persönlich mit Herrn Preuß von WEZ in Verbindung. Er befindet sich in Gesprächen mit den Eigentümern der Fläche. An den Gerüchten, dass das WEZ sich dort nicht niederlassen will, ist nichts dran“, erklärte Honsel. Er zitierte Preuß: „Wir sehen einer Einigung und Umsetzung zuversichtlich entgegen.“ Die Vermarktung und Erschließung der Fläche werde von einem Investor übernommen, erklärte Honsel. Diese Methode habe sich bewährt.

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