Corona-Lage im Seniorenheim Gärtner in Rahden: bislang elf Todesfälle
Geschäftsführer ist nun optimistisch

Rahden-Preußisch Ströhen (WB/ni) -

„Wir sind guter Dinge, ab Montag wieder in Eigenregie arbeiten zu können“, sagt Jürgen Storz, Geschäftsführer des von einem Corona-Ausbruch betroffenen Alten- und Pflegeheimes Familie Gärtner in Preußisch Ströhen. Elf Todesfälle waren in diesem Zusammenhang bislang zu beklagen.

Freitag, 15.01.2021, 12:33 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 08:48 Uhr
Im Seniorenheim in Preußisch Ströhen kann man eventuell Montag wieder zum Regelbetrieb übergehen.
Im Seniorenheim in Preußisch Ströhen kann man eventuell Montag wieder zum Regelbetrieb übergehen. Foto: Dieter Wehbrink

Noch warte man auf die Benachrichtigung des Krisenstabes, dass der so genannte Normalbetrieb wieder aufgenommen werden könne.

„Die Stationen sind wieder mit den aus der Quarantäne zurückgekehrten Mitarbeiterinnen besetzt. Und auch im Eingangsbereich können wir die regelmäßigen Testungen wieder selbst vornehmen“, erläutert Storz. Er bedanke sich beim DRK, das seine Mitarbeiter inzwischen abgezogen habe. „Diese werden im Kreis jetzt auch an anderer Stelle dringend benötigt“, meinte er.

Im eigenen Haus seien keine weiteren Bewohner positiv auf das Corona-Visus getestet worden. Der Kreis habe einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona ausgewiesen. „Dabei handelte es sich aber um eine normale Einweisung in die Klinik. Es gibt meiner Meinung nach keinen Zusammenhang mit Corona“, sagte Storz. Insgesamt meldete der Kreis elf tote Heimbewohner in Zusammenhang mit Corona.

„Einige infizierte Mitarbeiter sind noch in Quarantäne. Das sind jetzt aber nur noch Einzelfälle. Wir sind jetzt wieder einsatzfähig“, meinte der Geschäftsführer. „Wir müssen aber von Tag zu Tag immer wieder damit rechnen, dass sich etwas negativ ändert. Das Hygienekonzept und die Vorsichtsmaßnahmen werden wir natürlich beibehalten“, sicherte er zu. „Man könnte jetzt sagen: ‚Es geht hier wieder aufwärts.‘“

Dank sagt Storz an alle Helfer und auch für die Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen des Kreises und der Heimaufsicht.

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