Corona-Impfstopp auch an den Mühlenkreiskliniken
760 Dosen verabreicht

Lübbecke/Minden -

An den Krankenhäusern im Land wird erst seit Montag geimpft und schon ist wieder Schluss.

Mittwoch, 20.01.2021, 19:12 Uhr aktualisiert: 20.01.2021, 19:20 Uhr
Der Impfstart bei den Mühlenkreiskliniken hatte am Montag für große Erleichterung bei den Ärzten und Pflegekräften gesorgt, die ja tagtäglich mit Covid-19-Patienten zu tun haben und in der Gefahr einer Ansteckung stehen. Sie sind jetzt enttäuscht.
Der Impfstart bei den Mühlenkreiskliniken hatte am Montag für große Erleichterung bei den Ärzten und Pflegekräften gesorgt, die ja tagtäglich mit Covid-19-Patienten zu tun haben und in der Gefahr einer Ansteckung stehen. Sie sind jetzt enttäuscht. Foto: MKK

Unter den Mitarbeitern der Mühlenkreiskliniken macht sich deshalb Enttäuschung breit, schildert Pressesprecher Christian Busse seine ersten Eindrücke von den Stationen. „Beim Impfstart am Montag war ein richtiger Aufbruch zu spüren, eine Festtagsstimmung. Alles lief wie am Schnürchen. Viele hatten freiwillige Sonderschichten gemacht, um das Impfen zu ermöglichen.“ Nun könne erst ab Februar auch für die Krankenhäuser wieder neuer Impfstoff bestellt und geliefert werden , habe das Gesundheitsministerium mitgeteilt.

Nach Angaben der Mühlenkreiskliniken konnten bislang 760 Dosen des Biontech-Präparates verimpft werden. 400 Mitarbeiter am Standort Minden konnten so den ersten Teil ihrer Corona-Immunisierung erhalten, 300 am Standort Lübbecke und 60 in Bad Oeynhausen. „Der Impfstoff wird immer tagesaktuell geliefert und verimpft“, sagte Busse. Insofern gebe es auch keine Restkapazitäten, die noch vergeben werden könnten. Entsprechend hätten am Mittwochmorgen auch diejenigen Beschäftigten, die zu ihrem Termin gekommen seien, weil sie nicht mehr rechtzeitig informiert werden konnten, unverrichteter Dinge nach Hause oder wieder auf Station geschickt werden müssen.

Der Impfplan habe vorgesehen, dass am Mittwoch 450 Dosen verimpft werden sollten, am Donnerstag 510 und am Freitag 400.

Wer bereits einmal geimpft worden ist, muss sich aber keine Sorgen machen, dass ihm die zweite Dosis nicht rechtzeitig verabreicht werden kann, sagt Busse. Das Ministerium habe versichert, dass dafür gesorgt werde.

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