Meierguss in Rahden will Kapazität auf 100.000 Tonnen jährlich erhöhen – Antrag bei Bezirksregierung gestellt
„Nachtschicht bei Auftragsspitzen“

Rahden -

Die Eisengießerei Meierguss aus Rahden hat am Montag, 19. April, einen Genehmigungsantrag für Veränderungen in der Produktion bei der zuständigen Genehmigungsbehörde – der Bezirksregierung Detmold – gestellt. Von Michael Nichau
Mittwoch, 21.04.2021, 01:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021, 01:00 Uhr
Die Industrieanlagen der Firma Meierguss mitten in der Innenstadt. Die Lage ist durch den früher einmal genutzten Gleisanschluss historisch bedingt. Immer wieder aber gibt es wegen der Nähe zur Wohnbebauung Proteste der Anwohner.
Die Industrieanlagen der Firma Meierguss mitten in der Innenstadt. Die Lage ist durch den früher einmal genutzten Gleisanschluss historisch bedingt. Immer wieder aber gibt es wegen der Nähe zur Wohnbebauung Proteste der Anwohner. Foto: Michael Nichau
„Im Antrag geht es darum, die jährliche Schmelzkapazität auf 100.000 Tonnen zu erhöhen und die Produktion in Saisonzeiten beziehungsweise bei Auftragsspitzen auf die Nachtschicht ausweiten zu können“, schreibt der technische Geschäftsführer Marc Mateika in einer Mitteilung. Das Unternehmen möchte so den Rahmen schaffen, um die bestehenden Kapazitäten effektiv auszunutzen, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Rahden nachhaltig zu sichern, heißt es weiter. Mateika: „Wir sehen in diesem Zukunftskonzept große Vorteile auch für unser Umfeld – für unsere Nachbarn und die Stadt Rahden. Der Standort Rahden wird gestärkt, die Auswirkungen auf die Nachbarn werden durch Emissionsschutzmaßnahmen verbessert und wir schaffen eine höhere Energieeffizienz, was Umwelt und Klima schont. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Die Umsetzung des Projektes werde im Dialog mit den Nachbarn und der Stadt geplant.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7926570?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516046%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7926570?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516046%2F
39,1 Prozent in OWL geimpft
Mit einer Impfquote von 42,4 Prozent hat der Kreis Höxter den höchsten Anteil an Erstimpfungen in OWL. Das Archivfoto zeigt das Impfzentrum in Brakel.
Nachrichten-Ticker