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Sa., 14.06.2014

Anschaffung ermöglicht im Gemeindezentrum Haldem schnelle Hilfe bei Herzinfarkt  Bürgerstiftung spendet Defibrillator 

Uwe Altvater (links) vom DRK zeigt Dietmar Nowak (Mitte) und Stefan Möller-Nolting von der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp, wie der neue Defibrillator funktioniert.

Uwe Altvater (links) vom DRK zeigt Dietmar Nowak (Mitte) und Stefan Möller-Nolting von der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp, wie der neue Defibrillator funktioniert. Foto: Detlef Hillekes

Haldem (DH). Bei einem Herzinfarkt oder anderen lebensbedrohlichen Herzproblemen sind die ersten Minuten ganz wichtig und können über Leben und Tod entscheiden.

 Dem Gemeindezentrum Haldem-Arrenkamp-Ilwede steht ab sofort durch die Spende der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp ein Defibrillator zur Verfügung. Somit ist dort schnellste Hilfe möglich, denn das Gerät – es stellt mittels anzubringender Elektroden selbstständig Diagnosen und löst bei Bedarf Elektroschocks aus – kann auch von Laien bedient werden.

 Bei der Übergabe des Defibrillators im Gemeindezentrum berichtete Uwe Altvater vom DRK, das jährlich 130000 Menschen einen Herztod sterben. Die Zahl der in den Medien viel erwähnten Unfallopfer betrage im Vergleich dazu nur 10000 Personen. Die Anschaffung eines Defibrillators sei daher nicht nur sinnvoll, sondern in öffentlichen Gebäuden – wie in Haldem – dringend erforderlich, um in der Not schnell helfen und so Leben retten zu können. Dabei spiele es keine Rolle, wie alt die Menschen seien. Der plötzliche Tod des erst 54 Jahre alten »FAZ«-Mitherausgebers Frank Schirrmacher habe dies gerade wieder deutlich gemacht.

 Altvater zeigte Dietmar Nowak und Stefan Möller-Nolting von der Bürgerstiftung, wie so ein Defibrillator funktioniert und richtig angewendet wird. Im Notfall braucht niemand Angst zu haben, das Gerät zu bedienen, da es selbsterklärend dem Benutzer Schritt für Schritt durch Sprachsteuerung begleitet und ihn bei den lebensrettenden Maßnahmen unterstützt. Die Kosten für einen Defibrillator liegen im Durchschnitt bei 1500 bis 2500 Euro. Dieses Geld sei bestens angelegt, um in einer entsprechenden Notsituation effektiv helfen zu können, hieß es.

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