Friedrich und Annette Struckmeier besteigen Oppendorfer Thron –Tim Vogt Jungkönig
Majestäten tanzen in das Königsjahr

Stemwede-Oppendorf (WB). Schwungvoll und mit Kondition haben die neuen Königspaare des Schützenvereins Arrenkamp mit dem Ehrentanz ihre Regentschaft begonnen – zu einem recht langen Schlager-Medley.

Montag, 23.05.2016, 04:00 Uhr
Carsten Felber, Vorsitzender des Schützenvereins, (hinten, Mitte), präsentiert stolz das Königspaar Friedrich und Annette Struckmeier, (unten von links) Jungkönigin Carla Spreen, das Kinderkönigspaar Dustin Haarmeyer und Mara Priesmeier sowie Jungkönig Tim Vogt. Foto: Dieter Wehbrink
Carsten Felber, Vorsitzender des Schützenvereins, (hinten, Mitte), präsentiert stolz das Königspaar Friedrich und Annette Struckmeier, (unten von links) Jungkönigin Carla Spreen, das Kinderkönigspaar Dustin Haarmeyer und Mara Priesmeier sowie Jungkönig Tim Vogt. Foto: Dieter Wehbrink

Auf »Ein Bett im Kornfeld« und »Du kannst nicht immer 17 sein« folgte noch »Ein bisschen Spaß muss sein«. Im voll besetzten Zelt klatschen das angetretene Bataillon und viele Schützenfestbesucher, die das Ereignis in ziviler Kleidung verfolgten, im Takt der Musik. Kurz zuvor hatten nach dem Ende des Königsschießens alle noch gespannt darauf warten müssen, wer denn nun den Oppendorfer Thron besteigen würde.

Carsten Felber lässt antreten

 

Vorsitzender Carsten Felber ließ die Schützen antreten und zunächst die scheidenden Majestäten inthronisieren. Er dankte dem Altkönigspaar Dieter und Annegret Priesmeier, dem Jungkönigspaar Lutz Winkelmann und Michaela Rabe sowie dem Kinderkönigspaar Anna Steinkamp und Jannick Bilges für ein schönes Regentschaftsjahr. Das Bataillon unterstrich dieses Lob des Vorsitzenden für den Hofstaat 2014/2015 mit starkem Applaus.

Dann wurde es spannend, als Carsten Felber die besten Schützen des Königsschießens zur Kettenprobe antreten ließ. Zuvor hatten sich die Aspiranten in der Schützenhalle einen spannenden Wettbewerb geliefert, der sogar ein Stechen erforderte. Nur wenige Eingeweihte wussten vor der Kettenprobe, wer die neue Majestät werden würde. Kommandeur Friedhelm Bohne marschierte vor den angetretenen besten Schützen auf und ab – das edle Metall in der Hand. Bei jedem Kanidaten tat Bohne mit verschmitztem Gesicht so, als würde er ihm jeden Moment den blitzenden Halsschmuck umlegen.

Doch so schnell ließ Bohne die Kette dann doch nicht auf die Schultern des Schützen fallen – er machte es spannend.

Riesengroßer Jubel

 

Schließlich war der Jubel riesengroß, als Friedrich Struckmeier die Königskette bekam. Gemeinsam mit Ehefrau Annette wird er den Verein regieren. Beide nahmen viele spontane Glückwünsche entgegen, bevor der Ehrentanz beginnen konnte. Einen Tag später, am Samstagnachmittag traf sich das – erneut zahlreich angetretene – Bataillon bei schönem Wetter auf dem Struckmeierschen Anwesen an der Oppendorfer Straße, wo das Paar in seiner Königsresidenz einen Umtrunk veranstaltete.

Die Kettenprobe bei den Jungschützen nahm Schießwart Jürgen Rübeck vor. Tim Vogt ist der neue Träger der Jungkönigskette. Begeistert schnappten ihn seine Kameraden und warfen ihn immer wieder in die Luft. Tim wählte Carla Spreen zur Jungkönigin. Das neue Kinderkönigspaar Dustin Haarmeyer und seine Königin Mara Priesmeier wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Dirk Gerding proklamiert.

Prächtige Stimmung

 

Carsten Felber und seine Vorstandskollegen freuten sich über die starke Beteiligung an den Festtagen. Bei 200 aktiven Mitgliedern des Schützenvereins (etwa 50 sind Jungschützen/Jugendliche) und vielen »Zivilisten« aus dem Ort gab es keinen Zweifel daran, dass fast ganz Oppendorf zum Feiern gekommen war.

Schon vor der Proklamation war die Stimmung prächtig. Sogar während des Königsschießens wurde in der Schützenhalle zu den Klängen des Musikzuges Hille-Holzhausen II getanzt.

Aktiv war natürlich auch der Spielmannszug Oppendorf unter der Leitung von Melanie Becker. Am Freitag, beim Umtrunk des noch amtierenden Königs Dieter Priesmeier, übernahm auf dem Rückmarsch zum Zelt kein Geringerer als Manfred Piper, der frühere Vorsitzende des Vereins, den Tambourstab. Über den zweiten Schützenfest-Tag, bei dem es auch Ehrungen gab, berichtet die STEMWEDER ZEITUNG noch.

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