Trockenheit kann in Stemwede zu Engpässen in der Wasserversorgung führen
Gemeinde bittet: »Rasensprengen einstellen«

Stemwede (WB). Die anhaltende Trockenheit in Deutschland sorgt auch in Stemwede nicht nur für Flächenbrände und für Probleme in der Landwirtschaft. Ulrich Hüffmann, Leiter der beiden Stemweder Wasserwerke Destel und Dielingen, richtet einen Appell an die Bürger: »Bitte stellen Sie das Sprengen des Rasens mit Wasser aus der öffentlichen Leitung ein«.

Mittwoch, 04.07.2018, 08:00 Uhr aktualisiert: 05.07.2018, 07:34 Uhr
Wasserwerker Meik Schwolow gewährt einen Blick in einen der Zwischenbehälter in der Desteler Einrichtung. Von hier geht das Wasser über Leitungen zu den Verbrauchern. Foto: Dieter Wehbrink
Wasserwerker Meik Schwolow gewährt einen Blick in einen der Zwischenbehälter in der Desteler Einrichtung. Von hier geht das Wasser über Leitungen zu den Verbrauchern. Foto: Dieter Wehbrink

Anlass seien die Wetterprognosen, die erst für die nächste Woche von Niederschlägen ausgingen, warnte der Werkleiter. »Deshalb wird die Lage langsam ernst. Noch besteht für die normale Versorgung der Haushalte keine Gefahr. Sie ist auch weiterhin gewährleistet. Problematisch könnte es allerdings werden, wenn in der Gemeinde ein größerer Löscheinsatz der Feuerwehr notwendig ist. Dann leeren sich unsere Vorratsbecken schnell.«

500 Kubikmeter täglich mehr

Insgesamt versorgen die Wasserwerke in Dielingen und Destel etwa 4000 Haushalte. Im Notfall gibt es einen Verbund mit den Nachbarkommunen Rahden, Lemförde und Preußisch Oldendorf. Entsteht in Stemwede ein Engpass, können im Zuge der Nachbarschaftshilfe Leitungen zwischen den Kommunen geöffnet werden.

Wasserwerker Meik Schwolow sagte, dass der Verbrauch derzeit durch Rasensprengen, häufigeres Duschen oder das Befüllen von Pools sehr hoch sei. »Normal gehen aus dem Wasserwerk Destel 800 Kubikmeter pro Tag raus. Derzeit sind es 1300 Kubikmeter.«

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