Mi., 15.08.2018

Ein Abenteuer: Kinder des Oppenweher Sportvereins campen im Oppenweher Moor So schön war das FCO-Zeltlager

Die Kuscheltiere durften im Zeltlager natürlich nicht fehlen: (v.li.): Melina, Jasmin, Regina, Hannah, Lana, Carina, Julia und Marlen hatten an allen Tagen viel Spaß.

Die Kuscheltiere durften im Zeltlager natürlich nicht fehlen: (v.li.): Melina, Jasmin, Regina, Hannah, Lana, Carina, Julia und Marlen hatten an allen Tagen viel Spaß. Foto: Heidrun Mühlke

Von Heidrun Mühlke

Oppenwehe (WB). Seit nunmehr 37 Jahren schlägt die Jugend des FC Oppenwehe in den Sommerferien die Zelte im Oppenweher Moor auf. Auch diesmal hat der Verein seine jugendlichen Mitglieder zum Zeltlager bei Familie Summann eingeladen.

46 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 12 Jahren waren dabei. Seit Jahren arbeiten die Betreuer nach dem gleichen Konzept und beweisen den Kindern immer wieder, dass man auch ohne Handy und Spielekonsole jede Menge Spaß haben kann. Stattdessen stehen Ausflüge, Spiele und eben geselliges Lagerleben auf dem Programm.

Mit dem Fahrrad kamen sie auf dem abgelegenen Hof an und durften ihre Zelte beziehen. Nach dem Mittagessen ging es mit dem Drahtesel zurück in den Ort, wo die hiesige Firma »Keeeper« besichtigt wurde. »Die Azubis hatten ein tolles Programm für die Kinder auf die Beine gestellt«, freute sich Bianca Meyer, eine der Betreuerinnen. Kindgerechte Führung wurde geboten, ein spannendes Quiz und zum Abschluss gab es für jeden Teilnehmer eine Brotdose als Abschiedsgeschenk.

Am nächsten Tag führte eine Busfahrt nach Paderborn ins Heinz-Nixdorf-Museums-Forum, dem weltgrößten Computermuseum. Hier konnten die jungen Oppenweher in eine faszinierende Erlebniswelt eintauchen und in Workshops tüfteln und testen.

An das zwölfköpfige Betreuerteam, bestehend aus Michael Droste, Dominic Greger, Pascal Greger, Patrick Meier, Tina Meier, Bianca Meyer, Stefan Meyer, Susan Müller, Eileen Nagel, Anne Nünke, Ralf Nünke, Klaus Schomaeker und Manuela Wittenbrink, stellte das heiße Wetter besondere Herausforderungen. »Wir haben das Vierfache der normalen Trinkmenge verbraucht«, erklärte Bianca Meyer. Ständig achteten die Betreuer darauf, dass sich die Kinder mit Sonnenmilch eincremten, genug tranken und Kopfbedeckungen als Sonnenschutz trugen.

Die geplante Fahrradtour nach Niedermehnen zum Erlebnisbauernhof Grummert wurde kurzerhand geändert: Die Teilnehmer waren froh, dass Heini Huck mit seiner Moorbahn die Kinder zum Zielort transportierte. Dort erwarteten die Camper neben dem Maislabyrinth ein Walderlebnispfad sowie Kettcar-Touren auf dem Gelände.

Der vorletzte Zeltlagertag ist seit jeher Reinigungstag. Dann geht es mit dem Fahrrad ins Wagenfelder Freibad – bei den hochsommerlichen Temperaturen ein willkommene Erfrischung. Nach der Rückkehr in den frühen Abendstunden durften sich die Mädchen und Jungen schon auf die Nachtwanderung mit der Jagd nach den legendären Mooraffen sowie auf eine Disconacht mit Nebelmaschine und Lightshow freuen.

Und dann hieß es dann Abschied nehmen von einer ereignisreichen Woche, die ganz viel Spaß gemacht hat. Wiederholung? »Na klar. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr«, sagten die Kinder.

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