Mi., 22.08.2018

Wonderland-Festival in Wehdem – Psytrance: 40 DJs legen auf – tolles Lichtkonzept Voll abtanzen – zu Goa-, Trance- und Techno

Auch diesmal bekommen die Festival-Gäste eine tolle Lichtshow und eine aufwendige Deko geboten.

Auch diesmal bekommen die Festival-Gäste eine tolle Lichtshow und eine aufwendige Deko geboten.

Stemwede-Wehdem (WB). Das Stemweder Bergtal verwandelt sich von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. August, wieder in einen besonderen Ort: Dann wird am Waldfrieden das Wonderland-Festival veranstaltet.

Um 16 Uhr fällt am Freitag der traditionelle Startschuss mit dem Stemweder Spielmannszug. Ähnlich wie beim Open-Air-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wagen, wo eine Feuerwehrkapelle mit volkstümlicher Musik den Auftakt gibt, übernehmen dies beim Wonderland die Wehdemer Spielleute.

Etwa 8000 Besucher, darunter auch Gäste aus Brasilien, den USA, Japan, Frankreich, Deutschland und den Nachbarländern werden im Waldfrieden zur 22. Ausgabe des Psytrance-Festivals erwartet.

Neben 40 DJs aus der ganzen Welt gibt es auf dem Main Floor ein neues dekoratives Lichtkonzept. 300 Meter LED-Lichter passen sich der Musik und verschiedenen projizierten Videos an. Das DJ-Pult bildet dabei eine sechs Meter hohe Eule, die ihre Flügel 18 Meter weit ausspannen kann. Am Deko-Konzept arbeitet das Team von Opsys Deco aus Belgien seit einem halben Jahr.

Auf den drei Outdoor- und dem einen Indoor-Floor gibt es weitere Elemente wie Video-Projektionen und Lasershows. Die vorwiegend elektronische Goa-, Trance- und Technomusik wird am Samstag um 0 Uhr von einem Live-Act bereichert. Greg Hilight aus Spanien spielt zu elektronischen Beats Didgeridoo, Kongas, Percussion-Instrumente und trommelt.

Wer es lieber ruhiger mag, findet in der »Healing Area« den idealen Ausgleich. Mehrere Workshops in den Bereichen Musik, Kreativität und Kommunikation sowie Yoga-Stunden und eine Schwitzhütte laden zur Entspannung ein. Zudem ist ein Food-Sharing-Stand zu finden, den die Besucher nutzen können, um ihre Lebensmittel zur Verfügung zu stellen oder sich selbst zu bedienen. Außerdem bieten Stände vegetarische Speisen von Pizza bis hin zu Falafel und weiteren östlichen Gerichten an.

Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit der Umwelt sind ein übergreifendes Thema des Festivals. Da das Stemweder Bergtal ein Landschaftsschutzgebiet ist, werden alle Gäste mit einer Mülltüte und Taschenaschenbechern aus Flaschenrohlingen ausgestattet.

Um das Flair des Festivals zu erhalten, sollen nicht mehr als 8500 Besucher auf das Gelände. Es gehe nicht immer um wirtschaftlichen Nutzen, sondern darum, den Menschen etwas Einzigartiges in der gesamten Szene zu bieten, sagt Initiator Oliver Hollwede. Das ermöglichen insgesamt 500 Menschen, die an der Veranstaltung mitwirken. Davon sind allein 200 Securities und Sanitäter.

Diesmal hat das Team erstmals den gesamten Sand auf dem Gelände getauscht. Nun warten 60 Tonnen fußfreundlicher frisch gewaschener Wesersand auf die Gäste. Bewährt sind kostenloses Obst, der Silent-Camping-Bereich und der kostenlose Shuttleservice von den Bahnhöfen Rahden und Lemförde. In Lemförde unterstützt den Transport die Moorbahn, die zusätzlich bis zu 50 Personen unterbringen kann.

Tagestickets kosten 55 Euro, ein Wochenend-Ticket 115 Euro. Stemweder über 30 Jahre kommen für eine Spende von zehn Euro auf das Gelände. Das Geld wird dem Verein JFK gespendet.

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