Frisch und regional – In Levern passt alles zusammen
Wochenmarkt wird vier Jahre alt

Stemwede (WB). Er ist klein, aber fein, der Leverner Wochenmarkt. Vor genau vier Jahren, am 18. November 2014, haben sich die Markthändler zum ersten Mal zusammengefunden, um ihre Waren anzubieten. Die Leverner haben den Service, frische Produkte zu erhalten, gut angenommen.

Donnerstag, 15.11.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 15.11.2018, 16:10 Uhr
Frisches Brot und lecker Kuchen: Dominik Oltersdorf bedient hier Heike Pöttker und Ingrid Reckmann. Fotos: Michael Nichau

Jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr würde der Markt auf dem Parkplatz des ehemaligen Kaufhauses Stegemöller veranstaltet, erläutert Organisatorin Bianca Henke. »Die Besucher kommen nicht nur aus Levern, sondern aus ganz Stemwede und auch aus Wimmer im benachbarten Niedersachsen«, erläutert die Betreiberin des Reisebüros auf der dem Markt gegenüberliegenden Straßenseite.

Fleischer wanderte ab

Doch: »Die Einheimischen müssen auch hingehen, müssen den Markt annehmen und auch dort kaufen«, beschreibt Henke ein Problem des Leverner Wochenmarktes. »Es sind jetzt drei Händler vor Ort. Diese sind auch seit der Eröffnung vor vier Jahren immer mit dabei.« Vor wenige Wochen wanderte die Fleischerei Engelke – deren Lieferant ist der landwirtschaftliche Betrieb Wehdebrock – zum Wochenmarkt nach Espelkamp ab. »Klar ist der größer und verspricht mehr Umsatz«, gesteht Henke ein.

Doch für die Leverner sei ihr r Markt ein Riesen-Vorteil: »Es gibt hier auch mal andere Produkte. Eine Bereicherung ist vor allem die Bäckerei Oltersdorf aus Lübbecke-Gehlenbeck.« Mit dabei seien auch Fisch Rose aus Rahden und der Obst- und Gemüsehof Aping aus Westrup.

»Was uns fehlt, sind ein Käse-Händler und ein Stand mit Geflügel«, sagt Bianca Henke. Den Weggang der Fleischerei habe man verschmerzen können. »Die Produktpalette deckt sich mit der der heimischen Fleischerei Ruwe. Die gehört für uns irgendwie auch zum Wochenmarkt-Angebot dazu. Nur müssen die Kunden zu deren Ladengeschäft ein paar Schritte weiter laufen.«

Natürlich würden im Sommer regionale Angebote, wie Honig eines Imkers und vieles mehr, den Wochenmarkt zusätzlich bereichern, erläutert Henke. Sie selbst sei in der Regel vor Ort, beobachte das Treiben auf dem Markt immer mit und seit Ansprechpartner für Marktbeschicker und Kunden.

Weitere Marktbeschicker sind sehr willkommen

Die Stimmung auf dem Markt ist gut. Dominik Oltersdorf kommt mit einer Probierplatte aus seinem Bäckerwagen: Stollen und Kuchen. »Lecker«, finden etwa Heike Pöttker und Ingrid Reckmann aus Wehdem und stellen sich gleich an, um Brot und Kuchen zu kaufen. Derweil packt Stefanie Lübeck vom Obsthof Aping für eine Kundin eine Gemüsekiste. »Regional und frisch«, wirbt sie für die Produkte.

»Wie viel darf es sein?«, fragt Till Rose am Fischwagen. Und die Kunden langen richtig zu: Das Angebot ist groß. »Der Service passt«, wirbt Bianca Henke für »ihren« Markt, den »einzigen in Stemwede«.

Entstanden sei die Idee zu einem eigenen Wochenmarkt bei einem Besuch in Mainz. Dort hätten sich Henke und Kollegen aus dem Gewerbeverein die ersten Gedanken über einen eigenen Wochenmarkt gemacht. »Wir haben dann mögliche Händler angeworben. Aping, Rose und Oltersdorf waren sofort mit dabei.«

Interessierte weitere Marktbeschicker dürfen sich bei Bianca Henke unter Telefon 05745/2763 melden.

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